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Keine einheitliche Plattform für Existenzgründer im Internet

SPD-Stadträtin Katja Strohhacker sieht erste Fortschritte - 08.02. 23:02 Uhr

Nürnberg  - München hat sie, Nürnberg nicht: eine Internetplattform für Existenzgründer, auf der alle beratenden Institutionen gemeinsam vertreten sind. Das Wirtschaftsreferat konnte sich mit den Kammern, der Universität und dem "netzwerk nordbayern" nicht einigen.


„Ein Konsens über eine gemeinsame Internetplattform konnte nicht erzielt werden“, sagt Wirtschaftsreferent Michael Fraas den Stadträten, die im Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit vertreten sind. Er bedauere das, fügt er hinzu. „Aber von einigen Institutionen wurde der Aufwand als zu hoch eingeschätzt, weil sie schon über eigene Internetseiten zum Thema Existenzgründung verfügen. An denen wollen sie festhalten.“

Deshalb habe nun das Wirtschaftsreferat gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaft den städtischen Internet-Auftritt für Existenzgründer überarbeitet, sie übersichtlicher und kundenorientierter angelegt. Unter der Adresse www.existenzgruendung.nuernberg.de können sich Interessierte informieren – und sich zu den anderen Institutionen lotsen lassen.

Der Diskussion im Ausschuss liegen zwei Anträge der Sozialdemokraten vor. Sie fordern darin unter anderem einen Bericht des Wirtschaftsreferenten darüber, inwieweit die Beratung für Existenzgründer in Nürnberg verbessert worden ist. Auch wenn es mit der neuen Internetplattform nicht geklappt hat, SPD-Stadträtin Katja Strohhacker sieht erste Fortschritte. „Immerhin wird nun, wie wir schon lange fordern, eine spezielle Veranstaltung für Existenzgründer organisiert.“ Sie soll in diesem Jahr im Rahmen der Reihe „Dialog im Wirtschaftsrathaus“ stattfinden.

Dass außerdem auf die Möglichkeit der „Mikrofinanzierung“ deutlicher hingewiesen wird und die Zusammenarbeit mit den „Aktivsenioren Bayern“ ausgebaut wurde, stößt ebenfalls auf ein positives Echo. „Allerdings“, so Katja Strohhacker, „das hat alles viel zu lange gedauert.“ 



Gabi Eisenack

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