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Lichteraktion für politische Häftlinge

Amnesty International fordert Freilassung Abdolfattah Soltanis im Iran - 06.02. 07:14 Uhr

Nürnberg  - Mit einer Lichteraktion für den in Teheran in Haft sitzenden Menschenrechts-Preisträger der Stadt Nürnberg, Abdolfattah Soltani, hat die Nürnberger Gruppe von Amnesty International auf das Schicksal aller politischen Gefangenen im Iran aufmerksam gemacht.


Amnesty machte mit einer Lichteraktion auf das Schicksal politischer Gefangener im Iran aufmerksam.
Amnesty machte mit einer Lichteraktion auf das Schicksal politischer Gefangener im Iran aufmerksam.
Foto: Harald Sippel
Amnesty machte mit einer Lichteraktion auf das Schicksal politischer Gefangener im Iran aufmerksam.
Amnesty machte mit einer Lichteraktion auf das Schicksal politischer Gefangener im Iran aufmerksam.
Foto: Harald Sippel

In einer gemeinsamen Mahnwache mit der Nürnberger Gruppe „Solidarität mit den iranischen Müttern im Lalehpark“ erleuchteten rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei klirrender Kälte am Nürnberger Köpfleinsberg über 100 selbstgebastelte bunte Laternen.

Darauf abgebildet waren der Menschenrechtspreisträger sowie die Studenten- und Frauenrechtsaktivistin Bahareh Hedayat. Hedayat wurde im Mai 2010 zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Abdolfattah Soltani sitzt seit 148 Tagen im Evin-Gefängnis. Er wurde zum vierten Mal unrechtmäßig verhaftet und wartet derzeit auf das Urteil. „Wir wollen mit unserer Aktion Licht in das Schicksal aller politischen Gefangenen im Iran bringen“, sagte Maede Soltani, die Tochter Abdolfattah Soltanis, der NZ. Es gehe nicht allein um das Schicksal ihres Vaters, sondern sein Fall stehe stellvertretend für so viele.

Das Nürnberger Menschenrechtsbüro fordert weiterhin die Bürger der Metropolregion dazu auf, beim iranischen Botschafter in Berlin gegen die unrechtmäßige Festnahme Soltanis zu protestieren und seine sofortige Freilassung zu fordern. Soltani steht unter anderem wegen „unrechtmäßiger Annahme“ des Nürnberger Menschenrechtspreises vor Gericht – aber auch wegen Gründung des Zentrums für Menschenrechtsverteidiger. 




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