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Das Gebäude mit einer vermietbaren Fläche von 6500 Quadratmetern ist mit Einzelhandel und Büros derzeit voll ausgelastet. „In den nächsten Jahren soll das bauliche Niveau des Hauses, das aus den fünfziger Jahren stammt, sukzessive angehoben werden“, sagt Wolfgang Peter Küspert vom Immobilienunternehmen Küspert&Küspert, der das Geschäft abgewickelt hat. Für Küspert erneut ein Beleg für eine Trendumkehr.
Bis zur Finanzkrise im Herbst 2008, als die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers zusammenbrach, seien Immobilien in Deutschland und eben auch in Nürnberg bei internationalen Anlegern aus den angelsächsischen Ländern, aus Skandinavien, Spanien, Italien und Griechenland heiß begehrt gewesen. „Es wurde im großen Stil gekauft, weil die Versicherungen ihren Immobilienbestand verkauft haben“, so Küspert.
Nach dem Platzen der Immobilienblase hätten viele internationale Anleger große Probleme bekommen, weil sie einen hohen Anteil an Fremdfinanzierung hatten und zu wenig auf das lokale Management ihrer Immobilien geachtet haben. Seit zwei Jahren dreht sich deshalb der Immobilienmarkt, so Küspert: „Viele Immobilienportfolios werden wieder aufgelöst und in Einzelteilen verkauft. Allerdings mit erheblicher Wertberichtigung nach unten.“ Kaufen würden vor allem deutsche Anleger. Die Nachfrage nach Immobilien in guten Lagen sei sehr groß und könne derzeit auch in Nürnberg nicht befriedigt werden.