15°C
Donnerstag, 24.05. - 08:08 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Regitz führt CSU-Frauen

Kampfabstimmung um Bezirksvorsitz der Frauen-Union - 16.05. 07:45 Uhr

Nürnberg  - Die Frauen-Union der CSU in der Region hat eine neue Führung: Die Bezirksversammlung bestimmte am Samstag Barbara Regitz für die nächsten zwei Jahre zur Bezirksvorsitzenden. Die 52-Jährige setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Petra Guttenberger durch und erhielt etwa zwei Drittel der Delegiertenstimmen.


Die neue Aufgabe bezeichnete Regitz als „große Herausforderung“. Aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit als Lehrkraft aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied im CSU-Kreisverband Nürnberg-Nord kenne sie viele Themenkreise, die Frauen auf den Nägeln brennen. Dazu gehöre etwa die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit oder die Einrichtung von Ganztagsschulen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Darüber hinaus möchte Regitz die Frauen-Union klarer in der Gesellschaft verankern. „Wir wollen wahrgenommen werden in der CSU“, sagte die Stadträtin im Gespräch mit der Lokalredaktion. Dabei wolle sie sowohl für als auch mit Frauen Politik machen.

Dafür brauche der Bezirksverband „mutige und starke Frauen, die politische Ämter besetzen“, unterstrich Dagmar Wöhrl, die bisherige Bezirksvorsitzende der Frauen-Union. Eine Frauen-Quote nutze nichts, wenn Frauen in der Politik nicht aktiv genug mitmischten.

Die Frauen-Union wolle ein Spiegelbild der Gesellschaft sein. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten bestimmte Zielgruppen – Vereine, Verbände, Kirchen, aber auch Migranten-Gruppierungen – verstärkt angesprochen werden, meinte die 57-Jährige. Offen blieb, wie der wachsende Kreis der HartzIV-Empfänger integriert werden könnte.

Aus ihrer Sicht ist die Frauen-Union „ein Kleinod der CSU“, das „andere Parteien so nicht haben“. Die CSU müsse erkennen, dass gerade Frauen beim Zukunftsthema Facharbeiter-Mangel „ein schlummerndes Potenzial“ darstellten. Allerdings seien lediglich 55 Prozent aller berufstätigen Frauen in Deutschland in Vollzeit tätig. Hier seien sowohl Unternehmen als auch Politik gefordert, mehr zu tun.

Wöhrl hatte den 947 Mitglieder starken Bezirksverband Nürnberg-Fürth-Schwabach 2009 von der langjährigen Vorsitzenden Karin Goller ohne Gegenkandidatin übernommen. Sie habe dies von Anfang an als Interimsaufgabe gesehen, sagte die Bundestags-Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Deshalb habe sie nicht erneut für den Bezirksvorsitz kandidiert.

  




Ihr Kommentar

Name:
 
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.



Nachrichten aus der Region
Alle Regionen

08:00 Uhr:
07:30 Uhr:
00:00 Uhr:
22:32 Uhr:
22:00 Uhr:
Baustellen Vorschau
Karte zum Öffnen anklicken
Badeseen in der Region
Badeseen in der Region: Karte zum Öffnen anklicken!
Vorschau Infografik Nordanbindung
Interaktive Grafik zum Öffnen anklicken

NZ Facebook neu
            
     
User-Kommentare
Suche wird durchgeführt...

Moneyspecial regional

Wo liegen meine Stärken?
Polizei-Meldungen