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Umspannwerk hat seine Kapazitätsgrenze erreicht

Freileitung entlang des Marthwegs ist im Entstehen - 22.02. 18:19 Uhr

Nürnberg  - Seit Mitte Februar laufen die ersten Arbeiten für eine rund einen Kilometer lange 110-kV-Freileitung entlang des Marthwegs. Dazu müssen auf rund einem Hektar Fläche Bäume gefällt werden.

Rudolf Meier (li.) und Ullrich Meyer zeigen den Trassenverlauf entlang des Marthwegs für die neue 110-kV-Freileitung, direkt auf den Autobahnvorwegweiser zu.
Rudolf Meier (li.) und Ullrich Meyer zeigen den Trassenverlauf entlang des Marthwegs für die neue 110-kV-Freileitung, direkt auf den Autobahnvorwegweiser zu.
Foto: Hagen Gerullis
Rudolf Meier (li.) und Ullrich Meyer zeigen den Trassenverlauf entlang des Marthwegs für die neue 110-kV-Freileitung, direkt auf den Autobahnvorwegweiser zu.
Rudolf Meier (li.) und Ullrich Meyer zeigen den Trassenverlauf entlang des Marthwegs für die neue 110-kV-Freileitung, direkt auf den Autobahnvorwegweiser zu.
Foto: Hagen Gerullis

Im Gegenzug übernimmt die N-Ergie Ausgleichsmaßnahmen, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen: Ab Herbst dieses Jahres wird die N-Ergie die verlassene Kleingärtneranlage am Kohlbuck aufforsten. Auf einer Fläche von einem Hektar entsteht dort innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre ein standortgerechter Mischwald. Zudem sieht ein landschaftspflegerischer Begleitplan vor, den Unterwuchs unterhalb der Trasse innerhalb eines Jahres wieder aufzuforsten.

Die neue 110-kV-Freileitung entlang des Marthwegs ist nötig, da das Umspannwerk Maiach seine Kapazitätsgrenze erreicht hat. Dieses Umspannwerk versorgt neben mehreren Stadtteilen auch den Nürnberger Hafen.



Zur Entlastung wird in einem ersten Schritt eine 110-kV-Freileitung entlang des Marthwegs zur Siedlung Falkenheim gebaut. Diese Leitung wird die bestehende 110-kV-Doppelleitung Maiach-Zollhaus/Maiach-Breslauerstraße mit dem bestehenden Leitungsteil der früheren 110-kV-Freileitung Ludersheim-Nürnberg verbinden.

Insgesamt fünf neue Masten sind für die neue Trasse geplant, die dafür von Bewuchs befreit werden muss. Diese Arbeiten wurden nach Angaben der N-Ergie mit den Flächeneigentümern, dem Stadtverband der Kleingärtner und den Fachstellen der Stadt Nürnberg auf der Basis der Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss abgestimmt.

Voraussichtlich ab kommendem Oktober werden die Masten gestellt und die Leiterseile aufgelegt, bevor die neue 110-kV-Freileitung im Winter 2012/2013 in Betrieb gehen kann. In einem zweiten Schritt plant die N-Ergie ein neues Umspannwerk an der Wiener Straße.

Im Planfeststellungsverfahren wurde dazu schon eine ca. 90 Meter lange neue Stromleitung für die Verbindung des Umspannwerks mit dem bestehenden Leitungsteil an der Schleuse Eibach genehmigt. Ein Umspannwerk ist Teil des elektrischen Versorgungsnetzes und dient der Verbindung unterschiedlicher Spannungsebenen. 



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