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Bereits am kommenden Montag sollen zusammen mit dem bisherigen Betreiber, dem TSV 1846 Nürnberg, die Weichen gestellt werden, so Lächele. Ziel sei es, eine Kooperation zu erreichen; ob sich alle vier Interessenten daran beteiligen werden und in welcher Konstellation dies geschehen könnte, soll bei weiteren Gesprächen sondiert werden.
Erklärtes Ziel von NürnbergBad ist es, dass der TSV in den künftigen Betrieb einbezogen bleibt. Zum einen hat der Verein seine Sache „bisher immer gut gemacht“, betonte Lächele gegenüber der Lokalredaktion. Zum anderen bestehen zahlreiche Verträge für die Liegenschaften nebeneinander – sowohl konventionelle Pachtvereinbarungen als auch langfristig angelegte Erbbau-Verträge. Eine Umschreibung würde ganz erheblichen Aufwand mit sich bringen.
Wie mehrfach berichtet, sieht sich der TSV 1846 nicht mehr dazu in der Lage, den Betrieb des Langseebads allein aufrecht zu erhalten. Grund dafür ist nach übereinstimmenden Angaben von Verein und NürnbergBad die Tatsache, dass dem TSV immer weniger ehrenamtliche Helfer zur Verfügung stehen. Für die weitläufigen Anlagen mit ihrem großen Baumbestand ist den ganzen Sommer über erheblicher Arbeitseinsatz notwendig.
Durchgewinkt wurde im Werkausschuss die Erhöhung der Eintrittspreise ab Mai 2012. Wie berichtet, stehen Preissteigerungen von bis zu elf Prozent an.