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Das Verhalten Münchens in dieser Angelegenheit ist natürlich eine Frechheit. Aber München kann sich diese Frechheit bzw. Überheblichkeit gegenüber den schwachen fränkischen Führungs-Untertanen erlauben, die unverständlich um die Leihgabe des Dürer-Selbstbildnisses aus München betteln, anstatt nachdrücklich die Rückgabe zu fordern.
Franken muss sich immer mit Kopien zufriedengeben (z. B. Heinrichskrone). Der Erwerb des Dürer-Bildes ist eh fragwürdig.
Robert Gattenlöhner, Roth
Die zögerliche Haltung Münchens hinsichtlich der Freigabe der Gemäldes für die Nürnberger Sonderausstellung ist, gelinde gesagt, eine ziemliche Frechheit. Noch dazu, weil ja wohl die Stadt eigentlich rechtmäßiger Eigentümer ist. Die Stadt wollte 1799 das Bild von Abraham Wolfgang Küfner restaurieren lassen.
Küfner erstellte eine Fälschung für die Stadt und verkaufte das Original an den bayerischen Kurfürsten. Der Fälscher wurde deshalb nie verurteilt. Mal davon abgesehen, dass die Wittelsbacher sich ja ganz Franken durch ihren Landesverrat (Pakt mit Napoleon) unter den Nagel gerissen haben (und dann nach Fall von Bonaparte rechtzeitig die Seiten gewechselt haben), ist dies schon ein sehr dreister Betrug!
Und noch heute stellt man sich stur und betrachtet das Meisterwerk als für immer nach München gehörig. Die Argumente hinsichtlich des gefährlichen Transportes sind doch nur verlogene Ausreden.
Harald Hertel, Nürnberg
Die Frankenmetropole sollte aufhören, um das Dürer-Selbstbildnis als Leihgabe für die Dürer-Ausstellung zu betteln. Aus fränkischer Sicht sollte der Rechtsweg auf dauerhafte Herausgabe des Gemäldes beschritten werden. Gleichzeitig sollte Herr Bayern und Herr Wittelsbach, oder wie er sich auch immer nennt, auf Rückgabe der ,Apostel‘ von Dürer verklagt werden, die sich ebenfalls unrechtmäßig im Besitz dieser merkwürdigen Stiftung befindet.
Rudolf Bernd Kondler, Stein
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12
Mo. 21.05.12
Di. 15.05.12