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Tatsache ist, dass die bisher zugelassene Länge von 18,75 m auf 25,25 m erhöht wird. Derartige Fahrzeuge fahren in dem dicht besiedelten Holland mit hohem Verkehrsaufkommen seit 2004/2007 ohne Probleme! Der Überholvorgang auf der Landstraße verlängert sich um 31 m bzw. 1,1 Sekunden = fünf Prozent.
Die Belastung von Fahrbahn und Unterbau resultiert aus der spezifischen Belastung (kp/cm) durch die Reifen. Es bleibt bei der bisherigen Achslast von zehn Tonnen. Logischerweise wird die Fahrbahn auch nicht stärker belastet als heute. Im Gegenteil: Heutige 40 Tonnen Sattelschlepper haben in der Regel fünf Achsen, d. h. im Schnitt acht Tonnen/Achse. Der EuroCombi (wie er offiziell heißt) hat in der Regel acht Achsen, d. h. 40 t/8 = 5 t/Achse.
Das führt auch zu der Erkenntnis, dass diese Fahrzeuge zu 90 t für den Volumentransport (leichte Güter) gedacht sind. Damit reduzieren sich die Fahrleistungen um 35 Prozent, 18 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und Emissionen.
Laut einer Studie der FH Erfurt konnte die Polizei „keine Probleme beim Befahren von Kreuzungen und Einmündungen, Tunnels, Kreisverkehren sowie Auf- und Abfahrten von Autobahnen und Autobahnbaustellen feststellen.“
Das liegt unter anderem daran, dass die Fahrer zusätzlich geschult werden, die Fahrzeuge mit allen derzeit erhältlichen, freiwilligen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet sind und die nachgeschleppten Fahrzeugkomponenten als gesteuerte Schleppachsen in der selben Spur wie die Zugmaschinen fahren.
Auch mir würde eine Verlagerung der bis 2025 um 70 Prozent steigenden Güterverkehrsleistung von der Schiene auf die Straße missfallen. Tatsache ist jedoch, das die Bahn schon heute nicht mehr in der Lage ist, zusätzlichen Verkehr zu bewältigen. Hier müssten Milliardenbeträge jährlich in Schienen und rollendes Material gesteckt werden, was nicht der Fall ist.
In der Zwischenzeit bleibt uns nichts anderes übrig, als mit intelligenten Lösungen das Problem der (ebenfalls) überlasteten Fernstraßen zu reduzieren.Schwabach
Wieder ein Wort, das es im Englischen so überhaupt nicht gibt. Und die, die ständig damit um sich werfen, wissen sehr wahrscheinlich gar nicht, wie es ausgesprochen würde, nämlich „Tschaigalainer“. Spätestens dann würde man wohl gerne auf den weiteren Gebrauch verzichten.Lorenz Schweiger,
Erik M. Schmauser, Zirndorf