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NZ-Musiktalentcheck: Die Harfe

Ein neues Service-Angebot: Der NZ-Musiktalent-Check - 14.07. 11:03 Uhr

NÜRNBERG  - Welches Instrument passt zu meinem Kind? Die NZ möchte mit dem Musiktalent-Check eine Entscheidungshilfe geben. Fachlich beraten wird unsere Zeitung von den Nürnberger Symphonikern. Mitglieder des Orchesters haben bei der Check-Liste mitgewirkt, diesmal stellt Elisabeth Hünnerkopf die Harfe vor.

Elisabeth Hünnerkopf
Elisabeth Hünnerkopf
Foto: nz

 Ab welchem Alter ist es günstig, Harfe zu lernen?

 Ab sechs Jahren, je nach Handgröße. 
 
Wie oft und wie lange sollte das Kind üben?

 Regelmäßigkeit ist wichtig, damit sich Hornhaut an den Fingern bilden kann: Zunächst fünf Minuten täglich, dann nach Ambition und persönlichem Ziel steigern.

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Welches Instrument passt zu meinem Kind? Die NZ möchte mit dem Musiktalent-Check eine Entscheidungshilfe geben. Fachlich beraten wird unsere Zeitung von den Nürnberger Symphonikern. Diesmal stellt Elisabeth Hünnerkopf die Harfe vor.

 Wie lange dauert es, bis das Kind ein Lied oder kleines Stück spielen kann?

 Zweistimmig: sechs bis acht Wochen.

 Was kostet eine Anfänger-Harfe?

 Gebrauchte Harfe: 500 bis 1000 Euro. Neu: ab 2000 Euro. Pedal-(Konzert-)harfe: ab 10000 Euro.

Kann man das Instrument auch leihen?

 Ja, in einem Harfenzentrum, z.B. »Glissando« in Röttenbach. Im ersten Jahr ist eine Leihharfe empfehlenswert (30 Euro im Monat). Auch ein Mietkauf ist möglich.

 Sollte das Kind besondere Eigenschaften haben?

 Gute Koordination ist von Vorteil. Und die Disziplin, täglich zu üben.


 Wo kann ich Harfe spielen?

 Kammermusik (Duo, Trio...), (Schul-)Orchester, Bands (Weltmusik), Jazz, Pop, symphonische Blasmusik, Unterhaltungsmusik.

Zu welcher Instrumentengruppe gehört die Harfe?

 Zu den Seiteninstrumenten.

 In welchem Werk ist die Harfe besonders gut zu hören?

 W.A.Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester; Tschaikowsky: Nussknackersuite (»Blumenwalzer«); Musik von Park Stickney (Jazz) oder Andreas Vollenweider (Weltmusik).

 Wo kann man Unterricht nehmen?

 Musikschule: hat oft eine Harfenklasse oder kennt Privatlehrer.

 Welche Vorteile hat die Harfe?

 Man rührt Menschen zu Tränen, hat viel Aufmerksamkeit, schart hilfsbereite Menschen um sich (Größe/Gewicht der Harfe). Jungs sollten sich trauen: die Harfe gilt längst nicht mehr als »weibliches Instrument«. Auf der Harfe kann man sich selbst begleiten (Melodie, Begleitstimme).

 Ist musikalische Vorbildung nötig?

 Nein. Die Noten zu kennen, ist ein Vorteil, aber kein Muss. 
 

  



Anabel Schaffer

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