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In seinem Gastbeitrag hatte Heveling unter anderem geschrieben: "Liebe Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!". Heveling vergleicht darin die gegenwärtige Situation mit dem dritten Teil von "Herr der Ringe" und der Schlacht um Mittelerde. Die grausamen Horden des Internets also gegen die aufrechten Kämpfer aus dem realen Leben.
Ansgar Helving wurde mit seinen verquasten und von wenig Kenntnis des Themas getrübten Auslassungen immerhin "Trending Topic" auf Twitter. Den ganzen Montag machte man dort Witze über ihn, aber auch über die Unfähigkeit einer Volkspartei, sich mit dem Internet halbwegs fundiert auseinanderzusetzen.
Dagmar Wöhrl, die selber seit mehreren Jahren bei Twitter aktiv ist, wollte offenbar diese Schmach nicht auf der Union sitzen lassen. Auf ihrer Webseite stelllt sie fest: "Ohne Internet geht in Zukunft nichts mehr, und deshalb werden alle damit verbundenen Themen in Zukunft wichtiger werden." Man solle daher nicht digitale gegen reale Welt ausspielen, "sondern vernünftig miteinander reden". Nicht nur die Piraten, auch die anderen Parteien müssten "Antworten auf die Bedürfnisse der Netzgemeinde finden".
Genauso wie Heveling zum Buhmann des Netzes wurde, konnte Wöhrl sich jetzt vor Zustimmung und Lob kaum noch retten. Via Twitter schrieb sie: "Ihr macht mich fertig -danke für das unglaubliche Feedback, bin noch unterwegs und werde Euch später antworten."
