Vielen gelinge das am besten, wenn sie sich körperlich richtig auspowern. „Eine gute Möglichkeit dafür bietet die Tanzfläche in der Disco.“ Liegt Hochschülern das Nachtleben nicht, können sie auch joggen oder schwimmen. „Wichtig ist allein, dass die Tätigkeit so anstrengend ist, dass man keine Zeit hat, über die Arbeit nachzudenken“, so Holz. Nach einem Tag Auszeit sollte es mit der Arbeit wieder besser laufen.
Geht es aber auch dann noch nicht voran, könnten Studenten zum Beispiel Freunden einen Brief schreiben, in dem sie den Inhalt der Arbeit thematisieren. „Manchmal hilft es, von der wissenschaftlichen Arbeit wegzugehen und die Form zu wechseln“, erläutert Holz. Wichtig sei nur, irgendwann anzufangen, die eigenen Gedanken aufzuschreiben. Dieser Grundgedanke gelte übrigens für die ganze Arbeit.
Schreibblockaden entstünden oft, weil Hochschüler ihren Text gleich bewerteten. „Am Ende hat mancher Student drei Stunden vor dem Computer gesessen, nur drei Sätze geschrieben und die dann auch noch wieder gelöscht“, sagt Holz. Gerade am Anfang gehe es aber darum, erst einmal Textmasse entstehen zu lassen. Löschen könne man später immer noch.
Mi. 22.02.12