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Skulpturen am Zeppelinfeld

Mahnmal-Künstler Breuste gestorben - 07.02. 18:07 Uhr

Der Objektkünstler und Bildhauer Hans-Jürgen Breuste, dessen Werke sich auch in Nürnberg befinden, ist im Alter von 79 Jahren gestorben.


Der Hannoveraner, geboren 1933, hat 1971 am „Symposium Urbanum“ in Nürnberg teilgenommen. Hinter der Zeppelintribühne stehen seine Antikriegsobjekte „Overkill“ aus Kanonenbehälter und Panzerplatten, die zunächst im Pausenhof der Schule am Aufseßplatz aufgestellt waren. Im „Goldenen Saal“ am Zeppelinfeld hat Breuste die Raum-Installation „Litzmannstadt“ eingerichtet.

Wie der NZ gestern mitgeteilt wurde, ist der Künstler bereits am 28. Januar verstorben. Viele seiner Arbeiten haben eine politische oder sozial-kritische Botschaft. So hat der Niedersachse mit seiner Frau Almut das „Mahnmal Rampe Bergen Belsen“ geschaffen.

In seinem Hauptwerk „RosebuschVerlassenschaften“ in der alten Turbinenhalle der PreussenElektra sind über 2500 Lazaretttragen mit den Fotos von Zwangsarbeitern und Briefen von Deportierten kombiniert. Dort entstand auch die Installation „Last Train to Nuremberg“ – als Anspielung auf ein Antikriegslied von Pete Seeger. An der Uni Erlangen steht die Arbeit „Gefangene Steine“. 



NZ

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