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Stars singen Dylan für Amnesty

So klingen 73 gute Taten - 06.02. 17:44 Uhr

Beider "Schaffenskraft" ist weltberühmt: Vor 50 Jahren hat sich Amnesty International formiert. Zeitgleich gab Bob Dylan sein Debüt.


Jeder leuchtet anders: Dylan-Musik ist prima Rohstoff für viele Künstler.
Jeder leuchtet anders: Dylan-Musik ist prima Rohstoff für viele Künstler.
Jeder leuchtet anders: Dylan-Musik ist prima Rohstoff für viele Künstler.
Jeder leuchtet anders: Dylan-Musik ist prima Rohstoff für viele Künstler.

Mit einem großartigen Geburtstagsgeschenk bringen nun 73 Künstler – von der 24-jährigen Pop-Perle Adele über die Hardcore-Band Rise Against bis zu Rock-Oma Patti Smith – ihre Unterstützung der Menschenrechtsorganisation zum Ausdruck. Und zwar, in dem sie auf der 4-fach-CD „Chimes of Freedom“ Songs von Bob Dylan interpretieren. Alle Erlöse aus dem Verkauf kommen dem Engagement der Hilfsorganisation zugute.

Während die „üblichen Verdächtigen“ wie U2 oder Springsteen nicht wirklich fehlen, ist eine Kollektion entstanden, die an allen Ecken und Enden überrascht, ja verblüfft. Pete Townshend, sonst bei „The Who“ der Wüstling, hat sich zärtlich „Corinna, Corinna“ vorgenommen. „Love Sick“ gibt’s als Mariacchi von El Bronx, „The Times they are a-changin’“ als Pogo-Punk von Flogging Molly und eine Diva wie Diane Grall hat die sonstige Gitarrenpflichtnummer „Simple Twist of Fate“ tatsächlich zur feinen Piano-Ballade umarrangiert.

Selbst Mick Hucknall, der bei Simply Red eher als großer Berieseler ein kleiner Held war, schaukelt „One of us must know“ so erstaunlich, dass man wiederholt auf der CD-Hülle den Namen überprüft.

Auch für Nicht-Dylan-Möger könnte das Album eine Offenbarung sein. Das gibt’s selten, 73 gute Taten auf einen Schlag: Für Amnesty wie für die Ohren. 



müc

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