|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
NZ: Wie sehen Sie im Rückblick die Entwicklung vom Abzug der US-Truppen bis heute?
Thomas Jung: Uneingeschränkt positiv. Es war zwar kurzfristig eine schwierige Situation, weil gleichzeitig Grundig insolvent wurde. Wir hatten tausende Arbeitslose, darunter auch 2000 Zivilangestellte der Amerikaner. Aber die 270 Hektar konnten wir nutzen. Bis heute sind dort 1500 Arbeitsplätze entstanden und Wohnraum für über 6000 Menschen.
NZ: Wie schwierig war die Umstellung?
Jung: Uns war wichtig, dass
wir originelle Sachen gemacht haben, etwa bei einer Gewerbefläche den Golfplatz zu lassen, nicht alles zu betonieren, sondern damit zu werben: Wir haben ein Gewerbegebiet mit Golfpark. Beim Wohngebiet haben wir den Südstadtpark mit 100.000 Quadratmetern angelegt. Wenn der Platz zubetoniert worden wäre, hätten wir dort nicht so ein schickes Wohngebiet.
NZ: Was raten Sie Ihren Kollegen in Bamberg und Schweinfurt?
Jung: Man sollte den Abzug mehr als Chance denn als Katastrophe sehen. Außerdem muss man sich etwas Originelles überlegen – also nicht einfach sagen: Auf das Gelände kommen jetzt 5000 Reihenhäuser und eine riesige Spedition.
