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Von der Lust auf Heimat hat im vergangenen Jahr auch der Tourismusverband Franken profitiert. So stiegen die Zahlen der Übernachtungsgäste in Städten wie Ansbach, Bamberg oder Nürnberg im Vergleich zu 2010. In der Noris waren es allein 2,5 Millionen. In ganz Franken ist es ein Plus von fünf Prozent und damit mehr als in Bayern insgesamt.
Nachdem die Besucherzahlen 2010 gesunken waren, kann sich auch das Fränkische Seenland wieder freuen. Den Anstieg führt Innenminister Joachim Herrmann als Vorsitzender des Tourismusverbands Franken auf das Jubiläum im vergangenen Jahr zurück. Da wurden extra zum 25-jährigen Bestehen zahlreiche Aktionen organisiert: So veranstalteten die umliegenden Seen-Orte Feste und der Wanderweg „Der Seenländer“ wurde eingeweiht.
Das zog die Besucher in Scharen an – und verdeutlicht etwas ganz genau: Das Fränkische Seenland darf sich nicht allein auf die lockende Schönheit von Wasser und Wald verlassen – das haben auch andere. Vielmehr müssen bewusst Anreize – und das dauerhaft – geschaffen werden, um für den Freizeitler attraktiv zu sein. Und der will neben Strandatmosphäre auch ein breites sportliches Angebot vorfinden. Schade, dass es erst ein Jubiläum braucht, bis man dem Besucher ein attraktives Freizeitpaket schnürt.
