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Die Regierung von Mittelfranken hat laut Mitteilung den Ausbau der A6 zwischen Schwabach-West und Roth mit dem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Damit liegen die rechtlichen Voraussetzung für die Erweiterung des 5,6 Kilometer langen Streckenabschnittes von derzeit vier auf künftig sechs Fahrspuren vor.
Der Ausbau sei insbesondere erforderlich, weil der Verkehr zwischen den beiden Anschlussstellen bis zu 66000 Fahrzeuge pro Tag und einen sehr hohen Schwerverkehrsanteil aufweise. Die Schwabacher Bevölkerung profitiere künftig von umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen in Form von Wänden, Wällen, Steilwällen sowie Kombinationen aus diesen Komponenten mit einer Gesamthöhe von bis zu 13 Meter. Zusätzlich werde offenporiger Asphalt den Lärm mindern.
Die Gesamtkosten werden auf etwa 102 Millionen Euro veranschlagt, wovon mehr als 30 Millionen in den Lärmschutz investiert werden sollen.
Zuletzt war im September 2011 der auf sechs Fahrstreifen ausgebaute Abschnitt zwischen Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd für den Verkehr freigegeben worden. Die Baukosten für den 6,2 Kilometer langen Abschnitt hatten (inklusive Lärmschutz) 96 Millionen Euro betragen.
Der 88 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Landesgrenze Baden-Württemberg/Bayern und Nürnberg stellt eine der wichtigsten Verkehrsadern Nordbayerns dar. Im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen ist die Strecke zwischen Schwabach-West und der Landesgrenze zu Baden-Württemberg allerdings erst als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ ausgewiesen. Bedeutet: Bis zum Ausbau werden noch viele Jahre vergehen.
