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„Die Gefahr ist einfach zu groß, dass Menschen dort einbrechen – wie am vergangenen Wochenende am Altmühlsee“, berichtete das Fremdenverkehrsverband Fränkisches Seenland. „Wir geben daher selbst nach längeren Frostperioden keine Freigabe für die Seen“, sagte eine Mitarbeiterin. „Da das Eis nicht gleichmäßig zufriert, gibt es immer wieder Gefahrenstellen auf den großen Seeflächen“, erläuterte das Wasserwirtschaftsamt in Gunzenhausen seine rigide Haltung.
Wen es dennoch zum Schlittschuhfahren auf einen der Seen zieht, kann das bei der Veranstaltung „Dance on Ice“ am Wochenende auf dem Kleinen Rothsee bei Hilpoltstein (Kreis Roth) tun. Das Technische Hilfswerk will den zugefrorenen See in eine sechs Hektar große Eis-Arena verwandeln. Flutlicht soll am Samstag Eislaufen bis Mitternacht erlauben. Dazu gibt es Discomusik. Am Sonntag ist die Arena von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Probebohrungen hätten gezeigt, dass die ausgewiesene Eisfläche sicher sei.
Vielerorts profitieren Schlittschuhläufer davon, dass Flüsse und Bäche kurz vor Beginn der Frostperiode über die Ufer getreten waren und Wiesenauen überflutet hatten. Glatte Rutschbahnen ohne Risiko boten etwa Wiesenauen entlang des Flusses Schwarzach zwischen Altdorf (Kreis Nürnberger Land) und Wendelstein (Kreis Roth). Die gestern einsetzenden Schneefälle drohten allerdings, die naturgeschaffenen Freizeitareale unbrauchbar zu machen.
