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Kein Anschlag auf Ikea-Filiale in Fürth

Polizei schließt Vorsatz aus - Reinigungsmittel könnte Atemwegsreizungen ausgelöst haben - 28.08.2012 07:00 Uhr

Am Abend des 8. August musste Ikea in Fürth evakuiert werden, weil Besucher über Reizungen der Atemwege klagten. In Baden-Württemberg gab es einen ähnlichen Vorfall: Im Juni wurde ein Gasalarm in der dortigen Ikea gemeldet.

Am Abend des 8. August musste Ikea in Fürth evakuiert werden, weil Besucher über Reizungen der Atemwege klagten. In Baden-Württemberg gab es einen ähnlichen Vorfall: Im Juni wurde ein Gasalarm in der dortigen Ikea gemeldet. © ToMa


„Vorsätzliches Handeln wird es wohl nicht gewesen sein“, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf NZ-Anfrage. Wie berichtet, hatten vor Kurzem 80 Menschen, die sich in der Fürther Ikea-Filiale aufgehalten hatten, Atemwegsreizungen erlitten. Fünf Personen, davon zwei Kinder, mussten vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden.

Welche Substanz die Atemwegsreizungen ausgelöst hatte, ist bis jetzt noch nicht geklärt. „Das Ergebnis eines chemischen Gutachtens vom Landeskriminalamt steht noch aus“, teilte der Nürnberger Polizeisprecher mit. Wann das Gutachten vorliegt, konnte der Sprecher nicht sagen.

Gemutmaßt wurde unter anderem, dass ein Reinigungsmittel für die Atemwegsreizungen ursächlich war. Eine technische Ursache war bereits ausgeschlossen worden. Einen vergleichbaren Fall hatte es im Juni bereits in der Ikea-Filiale in Sindelfingen gegeben. Bis heute steht nicht fest, was dort die Ursache dafür war. 

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