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Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte, meldete sich der Mann bei seinem Kreditinstitut online an und bekam daraufhin eine Meldung angezeigt, wonach ihm aus Versehen zu Unrecht 9000 Euro gutgeschrieben wurden. Deshalb solle er umgehend diesen Betrag auf das „richtige Konto“ in den Niederlanden überweisen. Ansonsten drohe ihm eine sofortige Kontosperre.
Dieser Aufforderung kam der Ansbacher aber nicht nach und nahm sofort telefonischen Kontakt mit seinem Kreditinstitut auf. Wie sich herausstellte, war die in der regulären Umsatzanzeige seiner Onlinebanking-Maske angezeigte Summe nie auf sein Konto gebucht worden.
Die Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den oder die unbekannten Täter wegen Datenveränderung und versuchten Betruges. Gewarnt wird vor dieser neuen Betrugsmasche, die durch ein Schadprogramm erfolgt. Bei Zweifeln an der Richtigkeit von Buchungen sollte sofort Kontakt mit der Bank aufgenommen werden.
Indes geht in Bayern die Zahl der Betrugsfälle mit kopierten Girokarten und manipulierten Geldautomaten zurück. Das teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit. Nach Angaben des bayerischen Sparkassenverbands ist der Rückgang vor allem auf verbesserte Sicherheitsstandards zurückzuführen. Die Betrüger könnten ihre gefälschten Karten nur noch außerhalb Europas benutzen, sagte der Präsident des Sparkassenverbands, Theo Zellner.
