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Pleinfeld: Ferienanlage für Roma-Familien geplant

Projekt macht Anwohnern Sorgen - Finanzierung durch EU-Gelder - 22.08.2012 07:48 Uhr

Vorgesehen seien in erster Linie ethnische Minderheiten. Deshalb werden wohl Roma-Familien mit fünf und mehr Kindern nach Pleinfeld kommen.

Vorgesehen seien in erster Linie ethnische Minderheiten. Deshalb werden wohl Roma-Familien mit fünf und mehr Kindern nach Pleinfeld kommen. © dpa


Die Auswahl, welche Familien in Pleinfeld Urlaub machen dürfen, obliegt den bulgarischen Investoren, erläuterte Roland Rottmann, der Sprecher der Geldgeber. Vorgesehen seien in erster Linie ethnische Minderheiten. Deshalb werden wohl Roma-Familien mit fünf und mehr Kindern nach Pleinfeld kommen.

Vor allem dieser Punkt bereitet den Eigentümern der vorhandenen Ferienwohnungen Sorge. „Wir haben nichts gegen Roma“, betont Norbert Overmann, der Sprecher der Eigentümergemeinschaft, ausdrücklich. Aber: „Wir haben uns dort niedergelassen, weil wir unsere Ruhe wollten.“

Ein knappes Dutzend Häuschen steht bereits. Finanzieren soll sich das Projekt vor allem über EU-Gelder. Das Grundstück war Teil der Insolvenzmasse der Nürnberger Eiwobau. Auch die Gemeinde Pleinfeld hatte daran Interesse, bestätigte Bürgermeister Josef Miehling. Der Insolvenzverwalter kam jedoch mit der Nürnberger Hawo-Vertriebs GmbH von Wolfgang Harandt ins Geschäft.
  

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