24°C
Donnerstag, 24.05. - 12:00 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Viele der Alten bleiben - doch die Jugend wandert ab

Bevölkerungsrückgang in der Fränkischen Schweiz - 23.01. 12:11 Uhr

Die Fränkische Schweiz schrumpft. Immer weniger Menschen entscheiden sich in der Region zwischen Bamberg, Bayreuth und Forchheim zu leben. Zwar bleiben viele Alte, doch die Jungen gehen weg.


Immer mehr junge Leute ziehen aus der Fränkischen Schweiz weg. Wie diese drei Jungen im Film „Der Schatz des weißen Falken“, der in der Fränkischen Schweiz gedreht wurde.
Immer mehr junge Leute ziehen aus der Fränkischen Schweiz weg. Wie diese drei Jungen im Film „Der Schatz des weißen Falken“, der in der Fränkischen Schweiz gedreht wurde.
Foto: Fotoverleih Filmhaus
Immer mehr junge Leute ziehen aus der Fränkischen Schweiz weg. Wie diese drei Jungen im Film „Der Schatz des weißen Falken“, der in der Fränkischen Schweiz gedreht wurde.
Immer mehr junge Leute ziehen aus der Fränkischen Schweiz weg. Wie diese drei Jungen im Film „Der Schatz des weißen Falken“, der in der Fränkischen Schweiz gedreht wurde.
Foto: Fotoverleih Filmhaus

Sie ziehen vom ländlichen Raum in die Städte, auf der Suche nach Arbeit und Unterhaltung. Wenn sich die derzeitige Entwicklung fortsetzt, wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2021 um durchschnittlich drei Prozent gesunken sein, rechnet das Bayerische Landesamt für Statistik vor. In manchen Gemeinden sind es sogar mehr als zwölf Prozent.


„2004 kam die Trendwende. Seitdem verliert die Fränkische Schweiz ihre Einwohner“, sagt Werner Bätzing, Professor für Kulturgeographie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Bätzing hat den Bevölkerungsrückgang der Region in zahlreichen Studien untersucht. „Zuerst gehen die Arbeitsplätze verloren“, sagt er. In der Folge pendeln immer mehr Menschen in die umliegenden Großstädte. Wer die tägliche Fahrerei umgehen will, zieht seiner Arbeit irgendwann hinterher. Dadurch entsteht ein Teufelskreis: Wenn die Bevölkerung schrumpft, müssen erneut Läden schließen, Schulen werden zusammengelegt und die Attraktivität einer Ortschaft sinkt – die Abwanderung beginnt von Neuem. „Diese Erkenntnisse sollen keine Panik verbreiten“, warnt Bätzing. „Aber die Situation muss wahrgenommen werden, damit sich etwas ändert.“

Die NZ hat mit Menschen gesprochen, die die Folgen des Bevölkerungsrückgangs schon heute spüren und Auswege suchen. Sie wollen alles dafür tun, damit die Fränkische Schweiz als attraktive Ausflugs- aber auch als Wohnregion erhalten bleibt. 



Christina Merkel

Mail an die Redaktion

Ihr Kommentar

Name:
 
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.



Zum Thema
Fränkische Schweiz



Kurzbeschreibung:
Hier finden Sie unsere Berichterstattung zur Region zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg mit ihrem Freizeit- und Kulturangebot.