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Unterschiedlicher könnten die Aufgaben nicht sein: Der Samstags-Gast aus Sachsen, Markneukirchen, ist mit 2:18 Punkten Letzter und sollte für die „Grizzlys“ (14:6) keine unverdauliche Beute darstellen. Burghausen (20:0) hingegen ist mit weißer Weste Spitzenreiter, dementsprechend wird für den Tabellenvierten bei den Oberbayern kaum etwas zu holen sein.
Trotzdem warnt Bernhard Rieger: „Angesichts der Tabellenkonstellation gegen Markneukirchen von einer Pflichtaufgabe zu sprechen, wäre vermessen.“ Der Johanniser Cheftrainer hat seine Mannen gut auf den Kampf vorbereitet und kann voraussichtlich auch wieder auf die zuletzt wegen Krankheit fehlenden Akteure (zum Beispiel Mario Besold) zurückgreifen. Da Tim Schleicher und Co. schon den Vorkampf bei den Sachsen mit 23:14 gewonnen haben, gehen sie als klarer Favorit auf die Matte und wollen ihre zuletzt so verwöhnten Fans natürlich auch nicht enttäuschen.
Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die „Grizzlys“ den Kampf am Samstag überstehen, damit sie auch noch in Burghausen – zumindest ein bisschen – die Zähne zeigen können. Eine allzu hohe Abfuhr sollten sie zu vermeiden versuchen. Wacker jedenfalls lobt die „07er“ auf seiner Homepage: „Auf die leichte Schulter nehmen darf man die Nürnberger nicht.“ Vor allem „der phänomenale 19:18-Heimsieg des Aufsteigers über Hallbergmoos“ hat Burghausen großen Respekt eingeflößt.
Der „lange Samstag“ beginnt um 15 Uhr mit dem Gefecht der Johanniser Schüler gegen den TSV Weißenburg; um 16.15 Uhr trifft Johannis III in der Frankenliga auf den gleichen Gegner. Und um 17.30 Uhr steigt dann das Topduell der Oberliga, wenn der Zweite Johannis II (10:4) den Tabellenführer SC Isaria Unterföhring (12:0) herausfordert. Der SC 04 ist am Samstag (19.30) in Schonungen zu Gast.