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Zumindest Sercan Sararer kann sich sicher sein, auch in der kommenden Saison auf höchstem Niveau Fußball spielen zu können. Der 23-Jährige unterzeichnete beim VfB Stuttgart einen Vierjahresvertrag und wird sich den Schwaben im Sommer ablösefrei anschließen.
Obwohl der gebürtige Nürnberger mit spanischen und türkischen Wurzeln in dieser Saison seine Klasse zu selten aufblitzen ließ, wiegt der Verlust schwer. Präsident Helmut Hack hätte das schlampige Genie zu gerne auch in seiner weiteren Entwicklung begleitet. Doch nach dann 13 Jahren in Fürth ist definitiv Schluss. „Wir haben eineinhalb Jahre darum gekämpft, dass Sercan bei uns bleibt. Ich habe mich, solange ich Präsident in Fürth bin, noch nie so häufig und so intensiv um eine Vertragsverlängerung bemüht“, erklärte Hack: „Deshalb ist es schade, dass er eine andere Entscheidung getroffen hat, wir müssen diese aber akzeptieren.“
In Stuttgart, wo Sararer auf Fürths Ex-Trainer Bruno Labbadia treffen wird, freut man sich schon auf die fußballerischen Vorzüge des offensiven Mittelfeldspielers: „Sercan Sararer ist ein Spieler, der uns weitere Optionen im Angriff eröffnen wird“, sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic. In Fürth deutet hingegen einiges darauf hin, dass man schon versucht, gegen Schalke ohne Sararer auszukommen. In seiner momentanen Verfassung scheint er keine Option für die Startelf am Samstag zu sein.
Sollte der türkische Nationalspieler tatsächlich nicht von Beginn an auflaufen, wäre es ein Novum in dieser Saison. Abgesehen von seiner Sperre für vier Spiele wegen einer Spuckattacke im Derby gehörte Sararer stets der Anfangself an. „Es gibt wichtigere Themen“, sagte Rouven Schröder. Der sportliche Leiter wollte den Fokus vor der Partie gegen die Königsblauen nicht auf einen Spieler legen: „Es geht nicht um eine einzelne Personalie, sondern um den Verein.“
Und diesen gilt es, auf höchster Ebene und vor einem Millionenpublikum entsprechend zu repräsentieren. Der blutleere Auftritt gegen Mainz war hinter verschlossenen Türen jedenfalls das Dauerthema während der Woche. „Wir haben sehr konzentriert gearbeitet. Jeder will das Spiel vergessen machen und sich beweisen“, macht Schröder Fürths Anhängern Hoffnung.
Seit 17 Spielen wartet Fürth nun schon auf seinen zweiten Sieg. Selbst eine tadellose Leistung muss gegen den Champions-League-Teilnehmer aber nicht genügen. „Es geht in erster Linie darum, dass die Spieler zeigen, wie sie mit dem Mainz-Spiel umgehen“, sagte Schröder: „Die Mannschaft muss sich zerreißen und dagegenhalten, egal, was dann dabei herauskommt.“ Eine neuerliche Selbstaufgabe wie gegen Mainz wird es seiner Meinung nach sicher nicht geben: „Das wird nicht noch einmal passieren.“ Auf den Gelb-gesperrten Stephan Fürstner muss Coach Mike Büskens verzichten. Gemäß den Trainingseindrücken dürfte Fürth wieder zu einer Formation mit zwei echten Angreifern zurückkehren.
Schalke: Hildebrand – Uchida, Höwedes, Matip, Fuchs – Neustädter, Jones, Farfan, Draxler, Bastos – Huntelaar
Fürth: Hesl – Zimmermann, Kleine, Mavraj, Baba – Klaus, Nehrig, Petsos, Stieber – Djurdjic, Azemi
SR: Dankert (Rostock).

Di. 18.06.13
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Di. 18.06.13
Mo. 17.06.13
Mi. 19.06.13
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