24°C
Donnerstag, 24.05. - 12:13 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Büskens warnt vor dem Sonntagsgegner Ingolstadt

Die nächste Prüfung für die Fürther Musterschüler - 17.02. 19:42 Uhr

FÜRTH  - Ein Aufstiegsanwärter gegen einen Abstiegskandidat, die Überraschungsmannschaft im Pokal gegen die Biedermänner aus Oberbayern: Die Rollen vor dem Duell der SpVgg Greuther Fürth mit dem FC Ingolstadt sind klar verteilt. Zumindest auf den ersten Blick: Bei etwas eingehenderer Betrachtung dürfte der Tabellenzweite vor dem Gastspiel am Sonntag (13.30Uhr) in der Audi-Stadt aber gewarnt sein.

Gute Laune auf der Fürther Bank: Asen Karaslavov (links) dürfte genau wie Gerald Asamoah in Ingolstadt von Beginn an auflaufen.
Gute Laune auf der Fürther Bank: Asen Karaslavov (links) dürfte genau wie Gerald Asamoah in Ingolstadt von Beginn an auflaufen.
Foto: Sportfoto Zink
Gute Laune auf der Fürther Bank: Asen Karaslavov (links) dürfte genau wie Gerald Asamoah in Ingolstadt von Beginn an auflaufen.
Gute Laune auf der Fürther Bank: Asen Karaslavov (links) dürfte genau wie Gerald Asamoah in Ingolstadt von Beginn an auflaufen.
Foto: Sportfoto Zink

Klar haben die Fürther mit ihrem Coup im Pokal gegen Erstligist Hoffenheim und dem Einzug ins Halbfinale die Euphorie im Umfeld noch einmal deutlich anwachsen lassen, natürlich war der darauf folgende 5:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen einen nicht einmal enttäuschenden Aufstiegsrivalen aus Paderborn durchaus beeindruckend. So weit, so gut. „Aber man darf sich nie darauf verlassen, was in der Vergangenheit war“, versucht Trainer Mike Büskens seinen Mannen dieser Tage etwas zu vermitteln, was weniger erfahrene Menschen als der langjährige Profi schon mal außer Acht lassen könnten.

Der Fürther Trainer, einer jener legendären „Euro-Fighter“, die mit Schalke als Außenseiter den Uefa-Pokal gewannen, freilich nicht. Und folgt man seiner Argumentation in den vergangenen Monaten, ist sein Kader eine Ansammlung von Musterschülern, die Spielausrichtung und taktisches Verständnis aufsaugen wie ein trockener Schwamm. So sind manche Werte im Leben aber lediglich durch Erfahrungen zu vermitteln, und die können mitunter äußerst leidvoll ausfallen und fast körperliche Schmerzen verursachen – wie die 1:3-Pleite im ersten Spiel nach der Winterpause in Dresden.



Das ist nur gefühlt schon eine Ewigkeit her, tatsächlich sind es gerade mal ein paar Tage. Dazwischen lag aber das Stahlbad im Pokal, was nicht wenige Spieler durchaus als eine Art Reifeprüfung betrachten und sich deshalb bereits wieder unantastbar fühlen könnten. Genau wie in Dresden, als die Fürther gerade eine sehr ordentliche Vorbereitung hinter sich gebracht hatten und nur auf die nächsten drei Punkte warteten. „Das hat uns aber wachgerüttelt“, sagt Torwart Max Grün reichlich optimistisch und stellvertretend für das neue Fürther Selbstverständnis.

Des Trainers Gedächtnis scheint da besser zu funktionieren. „Wenn wir in Ingolstadt gewinnen wollen, müssen wir an die Leistung gegen Paderborn anknüpfen, nicht an die Leistung gegen Dresden“, stellte Büskens im Vorfeld die Ausgangssituation klar. Tabellenplatz 16 gegen Tabellenplatz zwei spielt da lediglich eine untergeordnete Rolle. „Genau das macht es ja so gefährlich“, sagt Fürths Trainer und warnt eindringlich: „Ingolstadt ist schon eine Hausnummer.“

Mit drei Remis und einem Sieg in den letzten vier Spielen hat sich das vom Audi-Konzern bezuschusste Team deutlich stabilisiert. Zudem holte der FCI in der Winterpause drei bundesligaerfahrene Kicker, mit Florian Heller einen aus seiner Fürther Zeit noch bestens bekannten Akteur. „Aufgrund ihrer individuellen Klasse werden sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, prophezeit Büskens.


Er selbst wird sein Erfolgsteam etwas umbauen müssen. Für den gesperrten Innenverteidiger Mergim Mavraj wird Asen Karaslavov in die Startelf rücken, ob Bernd Nehrig nach verbüßter Gelbsperre wieder von Beginn an aufläuft, ließ der Trainer offen. „Für mich ist diese Situation sehr komfortabel.“ Nach dem Spiel soll das auch noch so sein...

Ingolstadt: Özcan — Görlitz, Biliskov, Gunesch, Schäfer — Leitl, Matip, Haas, Buchner — Nemec, Akaichi / Fürth: Grün – Nehrig, Kleine, Karaslavov, Schmidtgal – Zillner, Prib – Sararer, Schröck – Asamoah, Occean / SRin: Steinhaus (Hannover).

Hier gehts zum Live-Ticker. 



Florian Pöhlmann

Ihr Kommentar

Name:
 
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.



Zum Thema
Schiedsrichter_vermiest_Fürth_das_Fest_Fehlentscheidung_des_Unparteiischen_führt_zum_1:1_der_SpVgg_Greuther_Fürth_gegen_Alemannia_Aachen_4c-fue_spvgg_aachen_0089.jpg
Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.