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Mit nunmehr 15 Punkten hat sich die Elf von Trainer Dieter Hecking nach zuvor acht Spielen ohne Sieg wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und den Relegationsplatz verlassen.
An der Berechtigung des vierten Saisonsieg gibt es nichts zu deuteln. Nach einer eher ereignisarmen ersten Halbzeit erspielten sich die Franken nach der Pause einige zwingende Torchancen, ließen im Abschluss aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Nur Chandler hatte es in der 13. Minute geschafft, FCK-Torwart Kevin Trapp zu überwinden.
Gegenüber der 0:4-Pleite auf Schalke hatte Hecking seine Elf auf zwei Positonen verändert. So rückte Dominic Maroh für Timm Klose in die Innenverteidigung, außerdem kehrte Stürmer Tomas Pekhart für den angeschlagenen Mike Frantz ins Team zurück. Bei der Bekanntgabe der Aufstellung gab es ein dezentes Pfeifkonzert für Abwehrspieler Philipp Wollscheid, dessen Wechsel zu Bayer Leverkusen im kommenden Sommer drei Tage zuvor öffentlich geworden war.
Nicht nur Wollscheid, der am 20. November 2010 gegen die Lauterer sein Bundesliga-Debüt gefeiert hatte, war auf Revanche für das bittere 1:3 im letzten Jahr bedacht. Die gesamte Mannschaft spielte von Beginn an sehr konzentriert, ging energisch in die Zweikämpfe und agierte mit einer relativ geringen Fehlerquote im Spielaufbau. So ließen die Nürnberger die Gäste kaum zur Entfaltung kommen und wurden früh für ihr Engagement belohnt.
In der 13. Minute profitierte Außerverteidiger Timothy Chandler bei einem Vorstoß über die rechte Seite von einem Schnitzer des Lauterer Abwehrspieler Alexander Bugera, hatte plötzlich freie Bahn und schob den Ball aus 15 Metern flach mit links ins rechte Eck. Auch danach blieb der 1. FCN dominant, konnte die Gäste aber nicht wirklich in Bedrängnis bringen.
Der FCK präsentierte sich in der Offensive absolut harmlos, was natürlich auch an der konsequenten Abwehrarbeit der Franken lag. Die Hintermannschaft des Club wirkte weitaus sattelfester als in den letzten Spielen. Die einzige nennenswerte Chance der Gäste hatte Bugera, dessen Freistoß allerdings genau in den Armen von Club-Keeper Raphael Schäfer landete.
Fast hätte die zweite Halbzeit mit einem Eigentor der Lauterer begonnen; Mathias Abel traf wenige Sekunden nach Wiederanpfiff bei einer missglückten Abwehraktion den linken Pfosten des eigenen Gehäuses. Die Pfälzer waren nun gezwungen, mehr zu riskieren, was dem Club wiederum Räume zu gefährlichen Kontern bescherte.
Zwischen der 50. und der 75. Minute häuften sich Nürnberger Torgelegenheiten. Spielmacher Daniel Didavi, bei dem Licht und Schatten wechselten, schloss einen schönen Konter schlecht ab und schlenzte den Ball weit vorbei (53.), Christian Eiglers Direktabnahme nach schöner Flanke von Chandler ging über das Tor (61.), der agile Alexander Esswein scheiterte aus nächste Nähe an Trapp (64.), bei Didavis Freistoß musste der FCK-Keeper nachfassen (66.), und Essweins Kopfball aus wenigen Metern ging knapp über die Querlatte (74.). Die nötige Präzision wurde aber vermisst, so dass die Club-Fans in der Schlussphase noch zittern mussten.
Vor der Winterpause hat der 1. FCN noch dreimal Gelegenheit, sein Punktekonto aufzustocken. Zweimal muss er auswärts antreten (in Hamburg und in Leverkusen), am 10. Dezember gastiert 1899 Hoffenheim in der Noris.
Nürnberg: Schäfer – Chandler, Maroh, Wollscheid, Plattenhardt – Simons, Hegeler (89. Feulner) – Eigler (90. +1 Kamavuaka), Didavi (75. Cohen), Esswein – Pekhart / Kaiserslautern: Trapp – Orban, Amedick, Abel, Bugera – De Witt (67. Fortounis), Tiffert, Kirch (78. Nemec), Sahan (78. Walch) – Shechter, Kouemaha / SR: Welz (Wiesbaden) / Tor: 1:0 Chandler (13.) / Zuschauer: 37.266 / Gelbe Karten: Esswein, Cohen, Pekhart – Kouemaha.

Do. 24.05.12
Do. 24.05.12
Mi. 23.05.12
Di. 22.05.12
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Fr. 18.05.12
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Do. 17.05.12
Do. 17.05.12
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