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Club: 210 Minuten Zugfahrt sind eine lange Zeit

Wer stürmt für den 1. FC Nürnberg in Hannover? - 26.01. 18:36 Uhr

NÜRNBERG  - So eine Bahnfahrt von Nürnberg nach Hannover dauert rund dreieinhalb Stunden. Circa 210 Minuten Zeit also, um sich noch mal Gedanken zu machen. Über dies und das – oder über Details, wie zum Beispiel die eigene Aufstellung.

Ob Tomas Pekhart als Stürmer gegen Hannover aufläuft, lässt Trainer Hecking offen.
Ob Tomas Pekhart als Stürmer gegen Hannover aufläuft, lässt Trainer Hecking offen.
Foto: Sportfoto Zink

Am Donnerstag stiegen die Profis und der übrige Tross des 1. FC Nürnberg in den Zug, um sich auf den Weg nach Niedersachsen zu machen, wo sie Freitagabend (20.30 Uhr) bei Hannover 96 antreten werden. Einem Gegner, der sich immer mehr zum Remiskönig der Bundesliga mausert. Und damit alles andere als glücklich ist.

Fünf Unentschieden nacheinander haben bei den 96ern auf die Stimmung gedrückt. „Die vielen Unentschieden sind kein Ruhmesblatt, insgesamt neun Unentschieden sind nicht befriedigend“, kritisiert Hannovers Trainer Mirko Slomka die Ausbeute der Seinen. „Wir wollen endlich mal wieder siegen und in der Tabelle Platz sieben absichern“, schickt Slomka hinterher. Der Fluch der guten Tat holt die Hannoveraner momentan ein. Die Europa-League-Qualifikation hat Erwartungen geschürt, denen sich die 96ern nun ausgesetzt sehen.

Dieter Hecking kennt aus seiner langjährigen Tätigkeit in Hannover das dortige Umfeld und die dortige Situation. „Das ist die Falle, in der sich 96 bewegt“, erinnert der Club-Coach an das gute Spieljahr 2010/2011. „Dieses ganz hohe Niveau vom letzten Jahr haben sie nicht“, fasst er seine Eindrücke aus der laufenden Runde zusammen und verweist auch auf die ungewohnte Dreifach-Belastung des Gegners.


Sein Problem soll das Freitagabend aber nicht sein. Vielmehr wird sich der Trainer entscheiden müssen, wen er im Sturm aufbietet. Falls er nicht schon einen Entschluss gefasst hat, diesen aber nicht allzu offensichtlich machen wollte.

So trainierte am Mittwoch Tomas Pekhart mit der vermeintlichen ersten Elf, im Abschlusstraining trug dann aber Alexander Esswein anstelle des Tschechen ein gelbes Leibchen. Reines Taktieren, oder doch ein Fingerzeig für den zuletzt nicht so überzeugenden Pekhart, der vielleicht doch zu Beginn die Reservebank drücken müsste. „Freitagabend, 20.30 Uhr“, verweist Hecking darauf, ja nicht schon alles im Vorfeld verraten zu wollen, wenn es um eventuelle personelle wie taktische Umstellungen in seiner Aufstellung geht.



Nur auf eine Änderung gegenüber dem 2:0-Sieg gegen Hertha BSC legte sich der 47-Jährige wie bereits berichtet fest: Markus Feulner wird anstelle von Jens Hegeler rechts verteidigen. Letzterer damit wieder weiter vor ins Mittelfeld rücken. Es sei denn, Hecking kam in den 210 Minuten Zugfahrt zwischen Franken und Niedersachsen zu dem Schluss, seine erste Elf vom Abschlusstraining nochmals über den Haufen werfen zu wollen.

Hannover: Zieler – Cherundolo, Eggimann, Pogatetz, Pander – Schmiedebach, Pinto – Stindl, Rausch – Schlaudraff, Abdellaoue / Nürnberg: Schäfer – Feulner, Maroh, Wollscheid, Hlousek – Didavi, Cohen, Simons, Hegeler – Eigler, Esswein / SR: Fritz (Korb)

Hier gehts zum Live-Ticker. 



Florian Jennemann



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Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

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Der Club-Kader in der Saison 2011/12

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Die Club-Gegner in der Saison 2011/12

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