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Es war keine Glanzleistung, die der Club zum Rückrundenauftakt ablieferte. Die große spielerische Linie ließ der fränkische Altmeister zwar vermissen, verdiente sich diesen eminent wichtigen Heimsieg aber dank einer starken kämpferischen Leistung und einer guten Moral. Die Hertha, die bereits im Hinspiel mit 0:1 leer ausgegangen war, lieferte über weite Strecken eine enttäuschende Leistung ab, ließ vor allem im Angriff jegliche Durchschlagskraft vermissen. Für den neuen Trainer Michael Skibbe war es ein klassischer Fehlstart.
32 Tage nach dem letzten Pflichtspielauftritt im DFB-Pokal gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:1) agierte der 1. FC Nürnberg zunächst eher abwartend, scheute trotz der offensiven Ausrichtung mit zwei Sturmspitzen (Christan Eigler und Tomas Pekhart) das große Risiko. Die Elf von Trainer Dieter Hecking wirkte zudem nervös, viele Fehlpässe schlichen sich ein. Da auch die auswärts recht erfolgreichen Berliner (elf Punkte in der Vorrunde) ihren Rhythmus schwer fanden, erlebten die rund 40.000 Zuschauer bei nasskaltem Wetter eine durchwachsene, an Höhepunkten arme erste Halbzeit.
Die besseren Torszenen hatte der Club zu verzeichnen. Daniel Didavi hatte bei einem Konter freie Bahn, nachdem Christian Lell den Ball leichtfertig vertändelt hatte, sein Schuss konnte Hertha-Keeper Thomas Kraft allerdings nicht aus der Ruhe bringen (12.). Nach einer schönen Flanke von Jens Hegeler, der wie erwartet die vakante rechte Verteidigerposition besetzte, köpfte Christian Eigler über das Tor (32.). Die beste Hertha-Chance vor der Pause vergab Lasogga, der nach einem groben Schnitzer von Esswein in Schussposition gebracht wurde, den Ball aber neben das Tor setzte (30.)
Esswein machte seinen Fehler fast postwendend wieder gut. Zwei Minuten vor der Pause sorgte er mit einem beherzten Schuss aus 20 Metern, der allerdings leicht abgefälscht wurde, für das erste Nürnberger Bundesliga-Tor des Jahres. Es war der zweite Saisontreffer des Ex-Dresdners.
Den Schwung aus den Schlussminuten des ersten Durchgangs nahmen die Nürnberger in die zweite Halbzeit mit. Eine Viertelstunde lang machte Heckings Elf richtig Druck, hatte Pech bei zwei Abseitstoren von Eigler (48.) und Pekhart (65.), der kurz zuvor aus nächster Nähe eine Großchance vergeben hatte. Glück hatte der Club kurz danach, als zwei Herthaner aus der Nahdistanz den Ball nicht im Tor unterbrachten.
Für die endgültige Entscheidung sorgte vier Minuten vor dem Ende Maroh, der nach einem Freistoß von Neuzugang Adam Hlousek aus wenigen Metern zum 2:0 abstaubte. Kurz danach feierte Per Nilsson nach langer Verletzungspause ein kurzes Comeback. Der 1. FCN verbesserte sich mit dem Jubiläumssieg auf Rang zwölf und kann am kommenden Freitag einigermaßen gelassen nach Hannover fahren.
Nürnberg: Schäfer – Hegeler, Maroh, Wollscheid, Hlousek – Didavi (89. Frantz), Cohen (90. + 1 Nilsson). Simons, Esswein – Eigler, Pekhart (82. Bunjaku) / Berlin: Kraft – Lell (83. Torum), Hubnik, Janker, Kobiashvili – Ottl, Niemeyer (76. Djuicin) – Ebert, Ronny – Ramos – Lasogga / SR: Gagelmann (Bremen) / Tore: 1:0 Esswein (43.), 2:0 Maroh (86.) / Zuschauer: 40.000 / Gelbe Karten: Pekhart – Niemeyer. Ebert.

Do. 24.05.12
Do. 24.05.12
Di. 22.05.12
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Mo. 21.05.12
Fr. 18.05.12
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Do. 17.05.12
Do. 17.05.12
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