"Wenn man erneut bei einem Regionalligisten antreten kann, darf man das wohl schon als Losglück bezeichnen", mochte Hecking das Gastspiel in der nur rund 80 Kilometer vom Erstrundengegner Eintracht Trier (2:0) entfernt liegenden saarländischen Gemeinde Spiesen-Elversberg auch gar nicht künstlich dramatisieren. Allerdings habe die Sportvereinigung bereits bewiesen, "dass sie einen Bundesligisten schlagen kann". In der ersten Runde blamierte sich Hannover 96 und zog nach einem torlosen Remis im Elfmeterschießen mit 4:5 den Kürzeren. "Das sollte uns als Warnung dienen", mahnte Hecking vor dem Trip ins Waldstadion an der Kaiserlinde.
Bei allem gebotenen Respekt vor dem Viertligisten überwog aber auch bei den meisten Spielern die Erleichterung. "Wir können zufrieden sein. Die Chance, in Elversberg weiterzukommen, ist auf jeden Fall größer, als wenn wir beim FC Bayern antreten müssten", brachte der schwedische Abwehrrecke Per Nilsson die Sache ganz pragmatisch auf den Punkt.
Eine einigermaßen überschaubare Begeisterung herrschte in den Reihen der Spielvereinigung, als dem dreifache deutschen Meister am Samstagabend der FC Augsburg zugelost wurde. "Immerhin ein Heimspiel", lautete der vielsagende Kommentar des Ex-Augsburgers Leo Haas zum Wiedersehen mit den Schwaben. Wobei das neue Fürther Selbstvertrauen mindestens so ausgeprägt ist wie das der Augsburger. Kein Wunder, führen beide Mannschaften die (tatsächlich wenig aussagekräftige) Tabelle nach dem ersten Spieltag doch gemeinsam an.
"Das ist eine lösbare Aufgabe", sprach aus Nico Müller unmittelbar nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen den KSC wohl mehr die Euphorie als Kalkül, immerhin brachten die Fuggerstädter der Spielvereinigung bei der 4:5-Heimschlappe eine der bittersten Niederlagen der vergangenen Spielzeit bei. Das aber ist Vergangenheit. Neues Spiel, neues Glück, sagt Rachid Azzouzi: "Ich hoffe auf eine volle Hütte und dass wir die nächste Runde erreichen", meint der SpVgg-Manager, verbunden mit der Ahnung auf einen weiteren weißblauen Knaller: "Und danach wünsche ich mir, dass wir auf den FC Bayern treffen."
Dafür müsste allerdings auch der Titelverteidiger erst sein Heimspiel gegen Werder Bremen erfolgreich gestalten. Die Neuauflage des letztjährigen Finales ist eines von drei direkten Bundesliga-Duellen, das Steffi Jones, die Präsident
in des WM-Organisationskomitees der Frauenfußball-WM, am Samstagabend aus dem Lostopf zog. Außerdem empfängt Eintracht Frankfurt den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach erwartet im Westderby Bayer Leverkusen.

Mi. 08.02.12
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Di. 07.02.12
Di. 07.02.12
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