|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
"Wir haben ja immer gesagt, dass wir die Augen offen halten. Jetzt ist eine Konstellation eingetreten, die einen Transfer interessant werden und uns nachdenken lässt", erklärte Bader die überraschende Kehrtwendung, wollte gestern aber keineswegs Vollzug vermelden: "Die Gespräche laufen noch." Im Dialog mit VfL-Manager Dieter Hoeneß dürfte es vor allem darum gehen, Ben Khalifa längerfristig auszuleihen und vielleicht sogar eine Kaufoption auszuhandeln. "Wir holen nur jemanden, der uns perspektivisch weiterhilft", hatte Bader stets betont.
Der vor dieser Saison auch von ausländischen Top-Vereinen wie Inter Mailand und dem FC Barcelona umworbene Eidgenosse mit tunesischen Wurzeln war im Sommer für 1,8 Millionen Euro von Grasshoppers Zürich zu den "Wölfen" gewechselt, wo er einen Vierjahresvertrag unterschrieb. Bei VfL-Coach Steve McClaren kam der hochbegabte Angreifer bislang aber nicht zum Zuge.
Eine Verpflichtung des zweifachen Nationalspielers würde unabhängig von einem möglichen Abschied Marek Mintals, der immer noch über die lukrative Offerte aus der amerikanischen Profiliga MLS grübelt, geschehen und als Vorgriff auf die kommende Saison gelten. Immerhin muss der Club dann voraussichtlich die Planstellen der beiden Leihkräfte Julian Schieber und Mehmet Ekici neu besetzen, und auch die sportliche Zukunft von Ilkay Gündogan scheint nach wie vor ungeklärt. Auf den designierten deutschen Nationalspieler haben längst nicht nur renommierte Bundesliga-Konkurrenten wie Hoffenheim, Leverkusen, Hamburg und Wolfsburg ein Auge geworfen. Ein Verkauf würde dem Club eine Ablösesumme von mehreren Millionen Euro bescheren - Geld, das der verschuldete Verein gut gebrauchen könnte.
Dennoch will man sich bemühen, Gündogans bis 2012 laufenden Kontrakt vorzeitig zu verlängern. "Wir würden uns nicht an einen Tisch setzen, wenn wir nicht das Gefühl hätten, es würde Sinn machen", betonte Bader, nachdem von Gündogan selbst bereits dezente positive Signale kamen. Noch im Januar möchte man in Nürnberg vom hochbegabten Deutsch-Türken aber gerne eine grundsätzliche Tendenz hören. Gleiches gilt für Kapitän Andreas Wolf, dessen Vertrag ausläuft. Die Verhandlungen mit dem Nürnberger Urgestein, das ebenfalls bleiben soll, sind ins Stocken geraten - es geht vor allem ums Geld.
Von der Gehaltsliste streichen kann Bader zumindest bald zwei Fehleinkäufe. Der bei Hecking in Ungnade gefallene Ex-Herthaner Felicio Brown Forbes bewirbt sich derzeit im Trainingslager von Carl Zeiss Jena um ein neues Engagement, auch der am Valznerweiher schon seit über einem Jahr ausgemusterte Peter Perchtold bat nun um Vertragsauflösung: Den gebürtigen Nürnberger zieht es nach Australien.

Do. 24.05.12
Do. 24.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12