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Der Innenverteidiger des 1.FC Nürnberg war eigentlich ohnehin schon ein glücklicher Mensch. Zum einen, weil sein Verein am Vorabend unter seinem resoluten Mitwirken den ersten Rückrundensieg gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) eingefahren, Nilsson seinen Status als feste Größe im Team erneut bestätigt hatte und zum anderen, weil der Verein seine Leistungen jüngst mit einem neuen Zweijahresvertrag honoriert hatte.
Als nun sein Telefon auf dem Weg zum Valznerweiher klingelte und Schwedens Nationalcoach Erik Hamren ihm eröffnete, ein weiteres Länderspiel seinen bislang fünf hinzufügen zu dürfen, war Nilssons Glück perfekt. „Ich bin wirklich froh zurzeit“, erzählte Nilsson: „Der Trainer hat mich nachnominiert, weil sich ein Spieler verletzt hat.“ Und als wäre die Nominierung nicht schon Geschenk genug, heißt der Gegner morgen Abend auch noch Argentinien.
Nilsson, der sich gestern Vormittag via München auf den Weg nach Stockholm machte, die erste Einheit im Kreise der neuen alten Nationalmannschaftskollegen jedoch verpasste, wird also Bekanntschaft mit dem weltbesten Fußballer Lionel Messi machen. Von seinen Nürnberger Kollegen wurde er mit den besten, aber auch süffisanten Wünschen in das ungleiche Duell mit dem Dribbelkünstler vom FC Barcelona verabschiedet. „Sie haben natürlich gewitzelt und gesagt, dass ich hoffentlich als linker Verteidiger eingesetzt werde, damit mich Messi schön austricksen kann“, erzählte Nilsson, der zunächst als Ersatzspieler vorgesehen ist, aber „auf ein paar Minuten Spielzeit“, hofft.
Der 30-jährige Verteidiger lief letztmals vor ziemlich genau sechs Jahren für die „Blagult“ auf. Sein Debüt hatte Nilsson damals gemeinsam mit Enfant Terribles Zlatan Ibrahimovic bestritten
Am Valznerweiher wurde die Kunde von der Nilssons Nominierung hocherfreut registriert. „Es ist eine Bestätigung für seine gute Leistung im vergangenen halben Jahr. Hoffentlich kommt er gesund zurück“, lobte Sport-Vorstand Martin Bader, der die Berufung auch als Bestätigung für die Vertragsverlängerung mit „Pelle“ wertete: „Wir sind also nicht die Einzigen, die bei ihm richtig hingeschaut haben.“ Zudem wurde Robert Mak in den Kader der slowakischen A-Nationalmannschaft berufen. Mak war zunächst auf Abruf nominiert worden, darf nun aber auf sein Debüt gegen Belgien mit Club-Kollege Timmy Simons hoffen.
Mi. 19.06.13
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Di. 18.06.13
Mo. 17.06.13
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