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Der Nachwuchs überzeugt bei Bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften

Gastgeber feiern im Jugend-Bereich sieben Titel - 24.01. 11:34 Uhr

FÜRTH  - Bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Fürth konnte das LAC Quelle Fürth als Ausrichter und Gastgeber überzeugen: Sieben Jugend-Titel blieben beim LAC. Nur zwei Titel gab es dagegen bei den Erwachsenen.

Flott: Marina Baumann, mit 14 Jahren Jüngste im LAC-Team, holte Bronze über 400 m.
Flott: Marina Baumann, mit 14 Jahren Jüngste im LAC-Team, holte Bronze über 400 m.
Foto: Kiefner

Bereits am ersten Tag machte der Nachwuchs mit drei Goldmedaillen von sich reden. Der erst 15-jährige Weitsprung-Spezialist Dimitri Antonov sicherte sich über 60 Meter den Titel in 7,09 Sekunden – mit dieser Zeit hätte er auch bei den Männern um Podestplätze gekämpft. Den Dreisprung der „U18“ gewann sein Trainingspartner Alexander Savitzki mit 13,04 Metern. Über 4x200 Meter ging der Titel in 1:46,77 Minuten an die zweite Staffel des LAC mit Marina Baumann, Miriam Fischer, Lena Reil und Amelia Sanchez; Zweite wurde die erste Staffel der Gastgeber.

Vier weitere Titel für die LAC-Talente kamen am zweiten Tag dazu. Auch im Weitsprung der „U18“ nicht zu schlagen war Dimitri Antonov mit 6,53 Metern – er hatte sich aber eine größere Weite erhofft. Mehrkämpferin Tina Pröger sprang mit persönlicher Bestweite von 5,69 Meter zu Gold. Den Hochsprungtitel holte sich wie erwartet Katharina Winkler mit 1,64 Meter, wobei der gleichzeitig stattfindende Hürdenvorlauf eine größere Sieghöhe verhinderte. Den vierten Triumph für den LAC-Nachwuchs bejubelte Maria Dietz. Über 1500 Meter setzte sie sich überraschend in 4:39,40 Minuten vor der DM-Fünften Lena Fischer aus Bad Kötzting durch.

Armin Kress ist zuversichtlich



„Man kann sehen, dass wir im Nachwuchsbereich auf einen guten Weg sind“, freute sich LAC-Cheftrainer Armin Kress, dem die „Youngsters“ zudem zahlreiche Silber- und Bronzemedaillen bescherten.

Bei den Aktiven waren nur wenige LAC-Athleten am Start. Drei Leistungsträger, darunter Anne Kesselring, studieren in den USA; andere waren krank oder verletzt. „Da werden wir uns im Sommer weit besser zeigen“, versprach Kress. Für die Titel sorgten Martin Conrad, der über 800 Meter in 1:50,66 Minuten siegte, sowie Kugelstoßer Robert Dippl mit 18,61 Metern. Silber ging an Ivane Antonov (Dreisprung/14,45 Meter) und Isabell Hergenröther (400 Meter/ 57,35Sekunden). Nach langer Verletzungspause meldete sich Julia Hiller als Dritte über 1500 m zurück.

Zweimal Silber holte Max Zenger von der SG Nürnberg-Fürth. Der Nachwuchsprinter wurde Zweiter über 60 und 200 Meter.
  



Theo Kiefner



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