|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Beim verdienten 0:3 (0:2) gegen den Double-Gewinner blieb seinem Club am Freitagabend traditionell nur die Rolle des völlig überforderten Punktelieferanten.
Wiesinger hatte seine Anfangsformation im Vergleich zur Premiere gegen den Hamburger SV (1:1) erneut kräftig umgestaltet. Hiroshi Kiyotake kehrte nach seiner Denkpause ebenso in die Startelf zurück wie die zuletzt gesundheitlich angeschlagenen Markus Feulner und Per Nilsson. Robert Mak, Alexander Esswein und Almog Cohen mussten wieder auf die Bank.
Einen couragierten Auftritt hatte sich Wiesinger in Westfalen erhofft, doch die Realität sah schnell andes aus. Die Schwarz-Gelben machten da weiter, wo sie bei der 5:0-Gala zum Rückrundenstart in Bremen aufgehört hatten, und setzten den Tabellenfünfzehnten sofort massiv unter Druck. Schon nach fünf Minuten hielten die Club-Fans erstmals den Atem an, als Jakub Blaszczykowski auf rechts den Turbo zündete und mit einem Querpass Robert Lewandowski bediente. Solche Gelegenheiten lässt sich der polnische Top-Torjäger eher selten entgehen, diesmal aber bugsierte er den Ball aus fünf Metern am rechten Pfosten vorbei.
Die Gäste machten sich ihre wenigen Entlastungsangriffe zunächst selbst durch schlampige Abspiele und Stockfehler zunichte, kamen ihrem ersten Tor in Dortmund seit dem 22.April 2006 aber plötzlich unerwartet nahe. Eine hohe, weite Hereingabe von Feulner fand Tomas Pekhart, der sich in der Mitte geschickt gelöst hatte, aber freistehend aus sechs Metern per Kopf an Roman Weidenfeller scheiterte (15.). Und auch Feulners fulminanten Nachschuss lenkte der Keeper mit einem tollen Reflex zur Ecke.
Viele solcher Chancen bieten sich im Signal-Iduna-Park für gewöhnlich nicht. Wer sie auslässt, wird meist bestraft – im Falle der Franken dauerte es gerade Mal zwei Minuten. Als Lukasz Piszczek im Laufduell mit Timo Gebhart ein Handauflegen des Nürnbergers dankend annahm und im Strafraum plötzlich zusammenbrach, zeigte Schiedsrichter Michael Weiner auf den Punkt – eine diskussionswürdige Entscheidung. Blaszczykowski war’s egal, er bezwang Raphael Schäfer mit einem Flachschuss ins rechte Eck (18.).
Den harmlosen Gästen blieb selbst nach diesem frühen Rückstand kaum Zeit zum Durchschnaufen. Nur drei Minuten später düpierte Mario Götze auf rechts den planlosen Javier Pinola und bediente erneut Blaszczykowski, der ungedeckt aus sechs Metern zum 2:0 einschießen durfte. Die Club-Profis konnten einem angesichts der drückenden Dortmunder Überlegenheit fast schon ein bisschen leid tun.
Auch nach der Pause dominierte der BVB gegen nur noch auf Schadensbegrenzung spekulierende Nürnberger klar, versäumte es aber lange Zeit, das ungleiche Kräfteverhältnis durch Tore zu illustrieren. Lewandowski scheiterte aus kurzer Distanz an Schäfer (60.), dann strich ein Schlenzer von Marco Reus knapp vorbei (67.). Und auch Ilkay Gündogan fehlte gegen seinen Ex-Verein die Präzision (80.). Zwei Minuten vor Schluss setzte Lewandowski dann doch noch mit einem satten Direktschuss aus elf Metern das 3:0 drauf. Der einzige Trost nach einer ernüchternden Lehrstunde: Diesmal ist der Club noch nicht abgestiegen.
Dortmund: Weidenfeller – Piszczek, Hummels, Santana, Schmelzer – Kehl (76. Sahin), Gündogan (89. Leitner) – Blaszczykowski (76. Bender), Götze, Reus – Lewandowski
Nürnberg: Schäfer – Chandler, Nilsson, Klose, Pinola – Simons, Balitsch – Feulner (66. Mak), Kiyotake, Gebhart (78. Frantz) – Pekhart (78. Polter)
SR: Weiner (Ottenstein) / Tore: 1:0, 2:0 Blaszczykowski (18., Foulelfmeter, 21.), 3:0 Lewandoski (88.)
Zuschauer: 80100
Gelbe Karten: keine.
Wie erwartet hat der Club Abwehrspieler Berkay Dabanli verpflichtet. Der 22-Jährige, der zuletzt für den türkischen Erstligisten Kayserispor auflief, unterschrieb einen bis Saisonende gültigen Vertrag mit Option auf zwei weitere Jahre. Im Probetraining habe Dabanli „seine Chance genutzt“, sagte Sportvorstand Martin Bader. Dabanli ist ablösefrei und kann als Innen- oder Rechtsverteidiger eingesetzt werden. Seine Premiere könnte der Deutsch-Türke morgen (14 Uhr) am Valznerweiher im Test gegen den Zweitligisten Jahn Regensburg geben.
Sa. 25.05.13
Fr. 24.05.13
Fr. 24.05.13
Do. 23.05.13
Do. 23.05.13
Sa. 25.05.13
Fr. 24.05.13
Do. 23.05.13
Do. 23.05.13
Do. 23.05.13