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Nach 14 Jahren im Club-Trikot wird sich Wolf erstmals nach einem neuen Arbeitgeber umschauen müssen. Seinen Spind hatte er schon vor dem Urlaub geräumt. „Aber nur, weil die Kabinen grundgereinigt werden und das jeder machen musste“, sagt der 28-Jährige im Gespräch mit der NZ. Insgeheim hatte er gehofft, zum Trainingsstart am 26.Juni wieder die Schuhe für den Club schnüren zu können.
Verein und Spieler konnten sich aber über Monate nicht über die Konditionen eines neuen Arbeitspapiers einig werden. Das Angebot von Manager Martin Bader „konnte ich nicht annehmen“, meint Wolf nach wie vor. Und das Gegenangebot gefiel dem Club wiederum nicht. „So wie ich es kenne, trifft man sich irgendwann in der Mitte. Aber der Club hatte anscheinend nicht das Bedürfnis“, sagt Wolf.
Selbst ein letztes Gespräch zwischen seinem Berater und Bader brachte nun keinerlei Annäherung. Der gebürtige Tadschike findet die Entwicklung „schade, traurig“ und ist „ziemlich enttäuscht“: „Aber ich muss es akzeptieren. Irgendwie war das ja abzusehen, so wie es in dieser Saison gelaufen ist...“
Nachdem sich aus dem angeblichen Interesse von Wolfsburgs Coach Felix Magath kein ernsthaftes Angebot entwickelt hat, scheinen zumindest Red Bull Salzburg, St. Petersburg und der 1.FC Köln ernsthaftere Kandidaten zu sein. „Es sind interessante Sachen dabei. Ich werde aber nichts überstürzen, sondern mich in Ruhe hinsetzen und abwägen. Es geht schließlich um meine Zukunft“, sagt Wolf. Nur eines ist ihm im Moment wichtig mitzuteilen: „Ich will klarstellen, dass es mir nicht ums Geld ging.“

Do. 24.05.12
Mi. 23.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12