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Essweins Geistesblitz brachte Club auf Kurs

Mühsamer 2:1-Erfolg beim Zweitligisten Erzgebirge Aue - 26.10. 23:09 Uhr

AUE  - Mit einer Portion Glück hat der 1.FC Nürnberg das Ticket für das Achtelfinale im DFB-Pokal gelöst und darf weitere 531 250 Euro aus dem Fernsehtopf auf der Habenseite verbuchen. Erst ein Sonntagsschuss von Alexander Esswein brachte den Club beim 2:1 (0:0)-Erfolg beim Zweitligisten Erzgebirge Aue auf Kurs.

In der 64. Minute kommt es dann endlich: Das erlösende Tor. Ein Traumtor ist es sogar, das dem 21-jährigen Alexander Esswein (Nr. 33) gelingt. Und eines, das seinem Verein viel Geld einbringt allemal. Philipp Wollscheid (Nr. 38) schaut bewundernd zu
In der 64. Minute kommt es dann endlich: Das erlösende Tor. Ein Traumtor ist es sogar, das dem 21-jährigen Alexander Esswein (Nr. 33) gelingt. Und eines, das seinem Verein viel Geld einbringt allemal. Philipp Wollscheid (Nr. 38) schaut bewundernd zu
Foto: Wolfgang Zink
In der 64. Minute kommt es dann endlich: Das erlösende Tor. Ein Traumtor ist es sogar, das dem 21-jährigen Alexander Esswein (Nr. 33) gelingt. Und eines, das seinem Verein viel Geld einbringt allemal. Philipp Wollscheid (Nr. 38) schaut bewundernd zu
In der 64. Minute kommt es dann endlich: Das erlösende Tor. Ein Traumtor ist es sogar, das dem 21-jährigen Alexander Esswein (Nr. 33) gelingt. Und eines, das seinem Verein viel Geld einbringt allemal. Philipp Wollscheid (Nr. 38) schaut bewundernd zu
Foto: Wolfgang Zink

Für Timm Klose war die Zeit dann doch zu kurz, um vollständig zu genesen. Der Innenverteidiger, der sich am Wochenende im Spiel gegen den VfB Stuttgart eine schmerzhafte Prellung des Oberschenkels zugezogen hatte, musste seinen Platz für Dominic Maroh räumen. Klose verlängerte somit die Ausfallliste von Trainer Dieter Hecking auf stattliche acht Akteure.

Der Coach vertraute erneut auf sein offensiveres 4-4-2-System und beorderte Albert Bunjaku als zweite Spitze an die Seite des sonstigen Alleinunterhalters im Angriff, Tomas Pekhart. Jens Hegeler blieb diesmal auf der Bank.

Auf seine Position im linken Mittelfeld rotierte Alexander Esswein. Die Zeichen standen zu Beginn auf Sturm. Und auch bei der Auswahl der Trikots setzte der Club ein Signal. Im ungewohnten orange leuchtenden Dress enterten die Nürnberger das Erzgebirgestadion.


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"Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss...", heißt es. Zumindest in Aue war der Club demnach ein sehr ordentliches Ross. Ohne großen Glanz ist der 1. FC Nürnberg ins Achtelfinale des DFB-Pokals marschiert. Die Sportredaktion der NZ verteilt Zeugnisse.

In der ersten halben Stunde hatten sie die Lage im Griff und sendeten zwei kleinere Ausrufezeichen: Ein Linksschuss von Bunjaku hätte gefährlich werden können, wenn der Schweizer sich für eine Ecke und nicht die Tormitte entschieden hätte.

Wenig später scheiterte auch der zweite Versuch an der mangelnden Präzision. Eine Flanke von Pekhart kam etwa 20 Zentimeter zu hoch beim Adressaten Bunjaku an (11.). Das angestrebte frühe und nervenberuhigende Führungstor fiel also nicht.

Vielmehr liefen die Nürnberger beim Zweitliga-Elften mit zunehmender Spielzeit Gefahr, selbst einen Treffer zu kassieren. Denn die Auer legten ihren Respekt vor dem Bundesligisten merklich ab und entschieden nun die Zweikämpfe immer öfter für sich. Der Club spendierte zudem auch noch Räume und brachte den Gegner durch eine Reihe von Fehlpässen erst so richtig in die Partie.



Richtig nahe kamen die Gastgeber dem Nürnberger Gehäuse zwar nicht, mit Fernschüssen versprühten sie aber dennoch Gefahr. Ein leicht abgefälschter Schuss von Tobias Kempe war für FCN-Keeper Alexander Stephan noch leichte Beute (12.). In der 34. Minute aber musste er sich mächtig strecken, um eine Hereingabe herunterzupflücken.

Im Fallen stießen er und Jan Hochscheidt mit den Köpfen zusammen. Nach kurzer Behandlungspause konnte Stephan aber weitermachen und der erst 18-jährige Ersatzkeeper Benjamin Uphoff wieder auf der Bank Platz nehmen (34.). Bei einem gefährlichen Fernschuss von Kempe war Stephan schon wieder auf dem Posten (45.).

Zur Pause reagierte Hecking und brachte für den enttäuschenden Robert Mak Nachwuchsspieler Julian Wießmeier in die Partie. Wenig später wurde er zu einer weiteren Umstellung gezwungen, weil das Verletzungspech beim ohnehin schon arg gebeutelten Club erneut zugeschlagen hatte. Bunjaku war nach einem Kopfballduell liegen geblieben und hielt sich das Bein (54.). Für den an der Wade verletzten Angreifer kam Markus Mendler in die Partie.


Aue schien weiterhin näher an einem Torerfolg zu sein. Treffen sollte überraschenderweise aber doch der Club. Esswein lief von der Außenbahn kommend quer am Sechzehner entlang und hämmerte den Ball kompromisslos aus 17 Metern rechts oben ins Eck (64.). Die aufopferungsvoll kämpfenden Auer schienen kurz geschockt und Joker Wießmeier nutzte die Irritationen, um nach einer guten Kombination mit einem Flachschuss aus 17 Metern auf 2:0 zu erhöhen (68.).


Bilderstrecke zum Thema
Lange machte es der 1. FC Nürnberg im Pokalspiel gegen FC Erzgebirge Aue spannend. Doch am Ende setzte sich der Erstligist gegen den Zweitligisten mit 2:1 (0:0) durch. Bitter für Nürnberg: Albert Bunjaku musste verletzt ausgewechselt werden.

Die beruhigende Führung hatte nur kurz Bestand und es entwickelte sich plötzlich doch noch ein Pokalfight bis zur letzten Minute. Denn der Auer Ronny König übersprang Marvin Plattenhardt und verkürzte per Kopfball auf 1:2 (78.). Der Club rettete den schmeichelhaften Vorsprung jedoch über die Zeit.

Aue: Männel – Klingbeil (82. Kern), Lachheb, Paulus, Schlitte – Höfler (87. Cappek) – Könnecke (73. Ramaj), Hochscheidt, Kempe, Kocer – König / Nürnberg: Stephan – Chandler, Maroh, Wollscheid, Plattenhardt – Simons, Cohen (87. Hegeler) – Mak (46. Wießmeier), Esswein – Bunjaku (55. Mendler), Pekhart / SR: Kinhöfer (Herne) / Tore: 0:1 Esswein (64.), 0:2 Wießmeier (68.), 1:2 König (78.) / Zuschauer: 13000 / Gelbe Karten: Höfler, Paulus, Schlitte – Plattenhardt, Maroh, Esswein. 



Harald Büttner

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Gründungsdatum:
04.05.1900
Mitgliederzahl:
12.000


Kurzbeschreibung:
Der 1. FCN - genannt "der Club" - hat folgende Titel errungen:
Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2011/12

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

Die Club-Gegner in der Saison 2011/12

Galerie Gegner 1. FC Nürnberg 2011/12