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Fürth gastiert bei Mitaufsteiger Frankfurt

Hoffen auf die nächste Belohnung - 01.11.2012 07:00 Uhr

FÜRTH  - Der jüngste Aufwärtstrend mit zwei Remis in Hoffenheim und gegen Werder Bremen erleichtert Fürths Coach Mike Büskens das Arbeiten. Und ein weiterer Punktgewinn am Freitag (20.30 Uhr) beim Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt wäre auch längst keine Überraschung mehr.

Milorad Pekovic (links) stemmte sich mit aller Macht gegen Bremens Theodor Gebre Selassie. Gegen Frankfurt ist der defensive Abräumer eine Option für die Startelf.
Milorad Pekovic (links) stemmte sich mit aller Macht gegen Bremens Theodor Gebre Selassie. Gegen Frankfurt ist der defensive Abräumer eine Option für die Startelf.
Foto: Sportfoto Zink
Milorad Pekovic (links) stemmte sich mit aller Macht gegen Bremens Theodor Gebre Selassie. Gegen Frankfurt ist der defensive Abräumer eine Option für die Startelf.
Milorad Pekovic (links) stemmte sich mit aller Macht gegen Bremens Theodor Gebre Selassie. Gegen Frankfurt ist der defensive Abräumer eine Option für die Startelf.
Foto: Sportfoto Zink

„Natürlich ist alles einfacher, wenn die Jungs sehen, dass sie für ihre Mühen auch belohnt werden“, sagte der 44-Jährige. Kein Grund, die Dinge entspannter anzugehen: „Wir dürfen nur nicht nachlässig werden.“

Der große Respekt vor den Hessen hilft, die Spannung hochzuhalten: „Das ist kein Zweitligist, der mal eben reinschnuppert in die Bundesliga. Die Mannschaft ist hervorragend gestartet und hat ihre Ambitionen untermauert. Sie werden uns alles abverlangen – vor allem bei dieser Atmosphäre“, sagte Büskens über die Eintracht, die nach neun Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz liegt und mit 19 Punkten ein Dutzend mehr auf dem Konto hat als Fürth.


Der erfolgreiche Saisonstart der Frankfurter hat nicht zwangsläufig etwas mit der Personalie Olivier Occean zu tun. Der Angreifer war in der vergangenen Saison noch mit 17 Treffern Torschützenkönig der Zweiten Liga, hatte Fürth jedoch nach einer lukrativen Offerte der Eintracht auffällig emotionslos den Rücken gekehrt. In Fürth wird Occean trotzdem weitaus mehr vermisst, als aktuell in Frankfurt gefeiert. Mit nur einem Treffer konnte der 1,5-Millionen-Euro-Mann die Erwartungen nach sechs Einsätzen noch nicht erfüllen. Doch selbst mit dieser Statistik kann er es mit der gesamten Fürther Sturm-Abteilung aufnehmen, in der einzig Edu einmal erfolgreich war.

Von seinen sechs Punkten holte das Kleeblatt fünf in fremden Stadien. Ein Fakt, der auch für diese Partie Hoffnungen weckt. Doch das Team von Eintracht-Coach Armin Veh ist das heimstärkste der Liga. „Wir müssen mutig auftreten, kompakt stehen und wenig zulassen“, sagte Büskens, der an das vergangene Gastspiel vor knapp einem Jahr anknüpfen will. Beim 0:0 im Spitzenspiel hatten die Fürther damals den Gegner schon auf der Schulter, doch Edgar Prib traf das leere Tor nicht. Eine Woche später rehabilitierte sich „Pfosten-Eddy“ aber als Derby-Held.

Grund, sein Team umzubauen, gibt es für Büskens keinen. Angreifer Gerald Asamoah hat sich regeneriert: „Er hat da so seine eigene Fitnessformel. Er ist gut erholt“, betonte Büskens. Eine Option, die Defensive zu stärken, wäre die Hereinnahme von Routinier Milorad Pekovic, der gegen Bremen nach seiner Einwechslung für enorme Stabilität gesorgt hatte.

Frankfurt: Trapp – Jung, Demidov, Anderson, Oczipka – Lanig, Rode – Aigner, Inui – Occean, Meier

Fürth: Fürth: Grün – Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal – Sararer, Fürstner, Prib, Stieber – Asamoah, Edu. 

Von Stefan Jablonka


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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