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Fürth holt Schulze – Trinks nennt Anfangsziel

Rechtsverteidiger kommt im Sommer aus Wolfsburg - Ex-Bremer will Bock auf Fußball zeigen - 05.02.2013 21:02 Uhr

FÜRTH  - Für die laufende Saison sind Transfers nicht mehr möglich. Was nicht heißt, dass sich die Profiklubs im deutschen Fußball gemächlich zurücklehnen. Vielmehr wird schon für die nächste Spielzeit geplant. Auch die SpVgg Greuther Fürth vermeldete am Dienstag Vollzug.

Hofft auf eine gute Zeit: Mittelfeldspieler Florian Trinks sammelt in Fürth viele neue Eindrücke.
Hofft auf eine gute Zeit: Mittelfeldspieler Florian Trinks sammelt in Fürth viele neue Eindrücke.
Foto: Sportfoto Zink
Hofft auf eine gute Zeit: Mittelfeldspieler Florian Trinks sammelt in Fürth viele neue Eindrücke.
Hofft auf eine gute Zeit: Mittelfeldspieler Florian Trinks sammelt in Fürth viele neue Eindrücke.
Foto: Sportfoto Zink

Aus der „U23“ des VfL Wolfsburg wechselt im kommenden Sommer Kevin Schulze ablösefrei in den Ronhof, wo der Rechtsverteidiger einen Vertrag bis 2017 erhält. „Kevin ist ein großer Außenverteidiger, der trotzdem über eine gute Schnelligkeit, Technik und Dynamik verfügt. Mit ihm haben wir ein weiteres junges und hungriges Talent, das uns im Sommer zur Verfügung stehen wird“, kommentierte Fürths sportlicher Leiter Rouven Schröder die Neuverpflichtung mit Perspektive.

Eine solche bietet auch Florian Trinks, der allerdings schon im Fürther Kader steht. Von Werder Bremen fand der Mittelfeldspieler, der sich in zentraler Position am wohlsten fühlt, in der Winterpause den Weg zur Spielvereinigung. Mit Schulze eint Trinks, dass auch er als Vorgriff auf die neue Runde 2013/2014 gilt. Weil sich die Gelegenheit bot, schlugen die Fürther aber schon im Winter zu.


In der neuen Heimat muss sich Trinks nun neben dem Umfeld auch auf den Trainer einstellen. Bei einem Vereinswechsel nichts Ungewöhnliches und doch spannend, wenn man seit vielen Jahren immer den gleichen Coach kennt. Schließlich amtiert Thomas Schaaf in Bremen seit 1999 und Trinks heuerte erst 2006 an der Weser an. „Es ist eine schöne Sache, einen anderen Trainer und andere Methoden kennenzulernen“, sagt Trinks, der von Schaaf nicht im Unfrieden schied, obwohl er nur auf 14 Bundesliga-Einsätze bei Werder kam.

In Fürth sollen in der ersten Mannschaft mehr Spiele folgen. Dabei möchte Trinks sich gerne „fußballerisch weiterentwickeln und eine gute Zeit haben. Ich möchte mich möglichst schnell einleben und zeigen, dass ich Bock auf Fußball habe“.

Seine Qualitäten sieht Trinks im Passspiel, der Übersicht und der Torgefahr, seine Rolle dort, wo ihn der Trainer aufstellt. Luft nach oben attestiert sich Trinks im Kopfball und im Zweikampf. „Ich bin einfach mal gespannt“, blickt er auf das, was ihn nun bei seinem neuen Verein erwartet. Schulze wird es im Sommer bestimmt genauso gehen.

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jenn


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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