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Fürth sieht Siegchance im Pokal gegen Hoffenheim

Verein leitet vom DFB verhängte Geldstrafe an Fan weiter - 06.02. 18:51 Uhr

FÜRTH  - Schrecksekunde beim Training des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth: Benommen blieb Reservekeeper Jasmin Fejzic liegen, nachdem Tayfun Pektürk ihn mit dem Knie an der Stirn getroffen hatte. Doch einige Minuten später war Fejzic wieder voll dabei.

In Hoffenheim wollen Stephan Fürstner und Torwart Max Grün nicht so belämmert da stehen wie in Dresden.
In Hoffenheim wollen Stephan Fürstner und Torwart Max Grün nicht so belämmert da stehen wie in Dresden.
Foto: Wolfgang Zink
In Hoffenheim wollen Stephan Fürstner und Torwart Max Grün nicht so belämmert da stehen wie in Dresden.
In Hoffenheim wollen Stephan Fürstner und Torwart Max Grün nicht so belämmert da stehen wie in Dresden.
Foto: Wolfgang Zink

Dankbar nutzte das Team von Trainer Mike Büskens die Möglichkeit, der eisigen Kälte in die eigene Halle entfliehen zu können. „Es sind bessere klimatische Verhältnisse, und es ist gut, dass wir die Möglichkeit haben, in der Halle zu trainieren“, formulierte es Stephan Fürstner. „Der Boden ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber es ist trotzdem besser als draußen auf dem gefrorenen Boden“, nannte der Mittelfeldakteur einen weiteren Vorteil.

Trotzdem könne er sich vorstellen, als Einstimmung auf das Pokalspiel am Mittwochabend (19 Uhr) in Hoffenheim, am Dienstag unmittelbar vor der Abfahrt im Freien zu trainieren, „um uns an den Rasen zu gewöhnen“.



Die 1:3-Niederlage in Dresden ist laut dem 24-Jährigen abgehakt. Zwar fahre man als Außenseiter in den Kraichgau, tue dies aber mit breiter Brust: „Es kommt uns entgegen, dass dort Unruhe herrscht“, gab sich Fürstner optimistisch. „Der Fokus muss darauf liegen, unser Spiel durchzuziehen – wir sind nicht chancenlos und wissen, dass wir gegen Erstligisten gewinnen können“, schmunzelte er, ohne den Gegner aus der Nachbarstadt namentlich zu nennen, bei dem die Fürther dies jüngst bewiesen.

Zwar sei der Aufstieg das große Saisonziel, „aber wir wollen natürlich eine Runde weiterkommen. Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen natürlich auch dieses für uns entscheiden – zumal es für jeden eine einmalige Sache ist“, verwies Fürstner auf die Chance, das Halbfinale im DFB-Pokal zu erreichen.


Ähnlich klang es bei Büskens: „Man hat ja nicht allzu oft in seiner Karriere die Chance, als Aktiver nach Berlin zu fahren, gerade wenn man in der zweiten Liga spielt. Wir haben eine kleine Chance, und um die gilt es zu kämpfen.“ Zugleich dämpfte er den Optimismus: „Hoffenheim spielt in einer anderen Liga, gerade auch was die individuelle Klasse angeht.“ Und mit dem Nachsatz streute er Salz in die Wunden seiner Spieler: „Vor allem, wenn man wie wir in Dresden spielt.“

„Kleeblatt“-Fan soll DFB-Strafe zahlen

Derweil hat der Zweitligist eine vom DFB-Sportgericht verhängte Geldstrafe über 10.000 Euro an einen Fan weitergeleitet. Die Person, die beim Franken-Derby gegen den Club „mit Leuchtkugeln auf den Platz geschossen“ habe, sei identifiziert, teilte der Verein mit. „Die SpVgg Greuther Fürth wird den Täter mit allen juristischen Mitteln in die Haftung nehmen und wie angekündigt die Strafe in vollem Umfang an den Täter weiterleiten“, hieß es. 



Philipp Roser

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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.