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Im fernen Belek räumten Trainer Dieter Hecking und Neuzugang Hanno Balitsch dezente atmosphärische Störungen, die noch aus einem Kabinenkrach bei Hannover 96 resultierten, spontan aus, um gemeinsam den Club vor dem Abstieg zu retten. Auch Sportvorstand Martin Bader, der sich vor Jahren schon einmal intensiv um die Dienste des Herrn Balitsch bemüht hatte und dessen überraschenden Korb damals wenig amüsiert aufgenommen haben soll, mochte da nicht nachtragend sein und offerierte generös eine zweite Chance.
Die fränkische Harmonieoffensive sollten sich andere Branchenkollegen zum Vorbild nehmen. Jogi Löw etwa könnte doch mal bei Michi Ballack (der sich ja, so ließ uns „Bild“ jüngst wissen, bereits mit Intimfeind Christian Lell in der Sauna versöhnt haben soll) durchklingeln und dem geschassten Capitano, der neuerdings für ein Online-Urlaubsportal Reklame macht, ein Comeback anbieten – als kompetenter Reiseplaner für Polen und die Ukraine.
Jubilar Uli Hoeneß hat von seiner Geburtstagsparty gewiss noch ein paar Bratwurstburger übrig, die er mit einer netten Grußkarte nach Brügge schicken könnte. Schalkes Fehltreter Jermaine Jones sollte mal auf ein Käffchen bei Marco Reus vorbeischauen (vorausgesetzt, es findet sich jemand, der ihm fehlerfrei dessen Adresse ins Navi eintippt) und reumütig „Verzeh’ mir!“ sagen. Und von den Herren Amerell und Kempter würden wir uns zumindest einen versöhnlichen SMS-Verkehr wünschen. Ja, Friede ist machbar! Der Club hat in der Türkei ein Zeichen gesetzt.

Do. 24.05.12
Do. 24.05.12
Mi. 23.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12