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HCE fehlen in Leipzig die „Krieger“

Kampfgeist gefordert - 03.02. 11:40 Uhr

Erlangen  - Die Vorbereitung lief so gut, die Spieler zogen das durchaus ambitionierte Programm von Trainer Frank Bergemann durch, Neuzugang Nikolai Linke zeigte sich bereits gut integriert. Nur dann kam den Handballern des HC Erlangen die schwere Verletzung von Georg Münch dazwischen.


Einen geeigneten Zeitpunkt für eine Verletzung gibt es ohnehin nicht, nur wenige Tage vor dem Wiederbeginn nach der vierwöchigen EM-Pause ist Münchs Ausfall aus Sicht der Erlanger aber schon denkbar ungünstig. Viel Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen, bleibt dem HCE nicht mehr. Wenn das derzeit auf Platz vier notierte Überraschungsteam der zweiten Liga am Sonntag (17 Uhr) in Leipzig gastiert, wird der Abwehrchef fehlen. Vor allem seine zupackende Art wird das Kollektiv vermissen – mit dem Anfang Januar am Knie operierten Basti Krämer fehlt ja obendrein ein weiterer „Krieger“.

Der arbeitet zwar schon wieder fleißig an seiner Rückkehr, doch die Folgen so einer Meniskus-OP sind meist erst nach fünf bis sechs Wochen überstanden. Sofern Krämer keine Wunder-Heilung ereilt, wird er also frühestens Mitte Februar wieder zur Verfügung stehen. Noch etwas länger wird Georg Münch nach seiner Ellbogen-Verletzung pausieren müssen. Nur das will Frank Bergemann gewohntermaßen nicht als Schock, sondern als Herausforderung interpretiert sehen: „Es geht darum, geschlossen Verantwortung zu übernehmen und aus der Situation das Beste zu machen“, fordert der HCE-Trainer: „Für Georg ist es sicher die beste Medizin, wenn sich die Mannschaft erhobenen Hauptes in Leipzig präsentiert und den Kampf annimmt, der es sicher werden wird.“

Der Tabellensechste aus der Messestadt kann seinerseits auf einige gesundete Rückkehrer bauen, zudem hat der SC mit einem Zuschauerschnitt von knapp 1400 Fans eine ähnlich lautstarke Unterstützung wie der HCE bei Heimspielen im Rücken. Die Vorzeichen sind klar. Nur, darum hat sich der HCE noch nie geschert.
  



F.P.

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