25°C

Freitag, 25.07. - 15:51 Uhr

|

zum Thema

HCE: "Handballer sind Sympathieträger“

Erlanger Spieler und Wirtschaftsrat zu Gast bei Adidas-Boss Hainer - 23.05.2012 19:00 Uhr

Adidas-Vorstandsvorsitzender Herbert Hainer im neuen
Verwaltungsgebäude "Laces", das die Erlanger Gäste auch besichtigen konnten.

Adidas-Vorstandsvorsitzender Herbert Hainer im neuen Verwaltungsgebäude "Laces", das die Erlanger Gäste auch besichtigen konnten. © Horst Linke


Stolz klang bei Adidas-Chef Herbert Hainer durch, als er den Gästen von der Karl-Heinz-Hiersemann-Gesellschaft sein Unternehmen vorstellte. Doch nicht nur die Mitglieder des „Wirtschaftsrats für Spitzenhandball in Erlangen“, als der sich die Hiersemann-Gesellschaft versteht, verfolgten Hainers Ausführungen aufmerksam, sondern auch das komplette Team des Handball-Zweitligisten.

Natürlich vergaß der Manager den Hinweis nicht, dass Adidas offizieller Ausrüster des HC Erlangen ist und zudem seit zehn Jahren mit dem Modell „Stabil“ den meistverkauften Handballschuh produziert.

„Handballer sind Sympathieträger, und es ist eine Mannschaftssportart“, begründete Hainer das Engagement seines Unternehmens in dieser Sportart. In der Adidas seit 2008 auch wieder als offizieller Ausrüster des Deutschen Handball-Bundes firmiert.

Der Fokus des Herzogenauracher Unternehmens liegt 2012 – neben der Fußball-EM – natürlich auf den Olympischen Spielen in London. Die Starter von 25 der 26 olympischen Sportarten rüstet Adidas aus. Warum Reiten auf der Liste noch immer fehlt? „Wir wissen immer noch nicht, wie wir die drei Streifen aufs Pferd bringen können“, bewies Hainer Humor.

Bis zu 3,2 Millionen Artikel für Athleten und Helfer liefert Adidas nach London, „und 90 Prozent der für Olympia gefertigten Produkte werden mit nachhaltigen Inhaltsstoffen hergestellt“, betonte Hainer auf entsprechende Nachfragen.

Ehe er den Erlanger Handballern mit Blick auf den inzwischen fast utopisch erscheinenden Bundesliga-Aufstieg für die letzten beiden Saisonspiele Trost mit auf den Weg gab („Die Hoffnung stirbt zuletzt“), sorgte Hainer für ein Raunen unter den Gästen, als er die nächsten Ausbaupläne für das Hauptquartier in der Erlanger Nachbarstadt nannte: eine Kindertagesstätte für 100 Mitarbeiterkinder, ein Parkhaus für 1800 Fahrzeuge und ein weiteres Verwaltungsgebäude für bis zu 1800 Mitarbeiter sollen in Herzogenaurach entstehen. 

Philipp Roser

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.