|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Dass dem Team bei seinem misslungenen Ausflug in den Borussia-Park vor allem die vielgerühmte Ordnung abhanden gekommen war, blieb auch Simons nicht verborgen. „Wir wollten eigentlich ein bisschen Druck aufbauen, aber das hat nicht so gut geklappt“, analysierte der belgische Defensivstratege, sah dieses Manko aber auch einem starken Kontrahenten geschuldet: „Gladbach hat überragend gespielt und gut gegen den Ball gearbeitet. Wir haben keine Lösungen gefunden.“
Und der Elf von Erfolgscoach Lucien Favre ungewohnt viele Torchancen gestattet: Gleich acht gegnerische Möglichkeiten notierte der „kicker“, zuvor waren es in sechs Spielen gerade mal 13 gewesen. Als Rückschlag mochte Simons die dritte Saisonpleite aber nicht empfinden. Letztlich müsse man die Gladbacher Überlegenheit akzeptieren, „auch wenn es schwerfällt“, wie Simons eingestand.
Trainer Dieter Hecking wollte die Niederlage bei allem Ärger über den fragwürdigen Foulelfmeter, der die zarten Hoffnungen auf ein Remis am Niederrhein jäh zerstört hatte, „nicht schönreden, wir haben einfach nicht gut gespielt“. Diesen Durchhänger müsse man der Mannschaft aber auch einmal zugestehen. „Es war unser erstes Pflichtspiel, das nicht so gut war“, befand Hecking und erinnerte daran, dass der bisherige Saisonverlauf ja durchaus positiv zu bewerten sei. Mit respektablen zehn Zählern rangiert der Club auf dem neunten Tabellenplatz. „Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich 40 Punkte zu holen. Da liegen wir voll im Soll“, verkündete Hecking, „dass wir nicht alle Spiele gewinnen werden, ist eigentlich jedem klar.“
Gerne gewinnen möchte man freilich am kommenden Samstag im Heimspiel gegen kriselnde Mainzer. Dafür muss Heckings Team aber nicht nur wieder zu gewohnter Kompaktheit und Stabilität finden, sondern vor allem auch bei seinen Offensivbemühungen deutlich zulegen. In Gladbach ließen die Gäste jegliche Durchschlagskraft vermissen. Anders als sein beweglicherer Vorgänger Julian Schieber ist Stoßstürmer Tomas Pekhart auf die gnädige Mithilfe der Kollegen angewiesen, doch konnten diese den hünenhaften Tschechen kaum einmal gefährlich in Szene setzen. Mit erst sechs erzielten Treffern, davon zwei per Elfmeter, zählt der Club mittlerweile neben Augsburg (6) und Kaiserslautern (5) sogar zu den harmlosesten Teams der Liga – eine Zwischenbilanz, aus der die Club-Profis wohl ebenfalls möglichst schnell ihre Lehren ziehen sollten.

Do. 24.05.12
Mi. 23.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12