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„Es ist kein Geheimnis“, setzte Tomlinson an, „dass die Teamdefensive momentan unsere Schwäche ist“. Natürlich sprach Tomlinson dabei über die Düsseldorfer. Seine Mannschaft in der Deutschen Eishockey-Liga, denn noch sind sie das – vielleicht bleiben sie es sogar.
Tomlinson hat auch keinen Grund über ein anderes Team zu sprechen. Am Status quo hat sich nämlich nichts geändert. Auch gestern nicht. Nach wie vor gilt Tomlinson als gefragter Trainer in der Deutschen Eishockey-Liga, nach wie vor gehört Nürnberg zu den Interessenten, nach wie vor, so heißt es, hat der Kanadier aber nirgends unterschrieben.
Und nach wie vor scheint auch Düsseldorf, wo sein Vertrag zum Saisonende ausläuft, nicht ganz aus dem Rennen. Bei den Rheinländern erbat sich Tomlinson noch weitere Bedenkzeit, die Düsseldorf offenbar auch gewährt. Eine Entscheidungsfrist soll es angeblich nicht geben. Es dürfte also noch ein wenig dauern, bis klar ist, wofür sich Tomlinson letztlich entscheidet.
Weit weniger Zeit vergeht bis zum nächsten Spiel der Thomas Sabo Ice Tigers. Morgen Abend empfangen die Nürnberger die Hamburg Freezers (19.30 Uhr). „Wir haben vielleicht eine Truppe, die nicht immer die geschmeidigste ist, aber wir sind immer kantig“, spricht Peter Draisaitl, der Trainer der Ice Tigers, über die Leistungen seines Teams gerade in den Spielen der vergangenen Wochen. Auch gegen die Hanseaten wird dieses Kantige erneut gefragt sein. Denn egal, ob die Play-offs realistisch gesehen nicht mehr zu erreichen sind, sportlichen Ehrgeiz möchte Draisaitl mit seinem Team dennoch demonstrieren. „Dass wir unsere Spiele gewinnen wollen, ist selbstverständlich“, sagt der Coach.
Tim Schüle hat seine Magenprobleme weitgehend auskuriert, saß gegen München am Dienstag auch auf der Bank, ist aber „auf keinen Fall bei 100 Prozent“, wie der Verteidiger selber berichtet. Da Draisaitl ohnehin selten mit sieben Abwehrspielern rotieren lässt, sondern meistens auf drei feste Paare setzt, könnte Schüle noch mal geschont werden. Schließlich steht am Sonntag das Auswärtsspiel in Iserlohn an und dann geht es erneut am Dienstag zu Hause gegen Hannover weiter.
Mit ähnlichen Auftritten wie zuletzt könnte für die Nürnberger bei diesem Programm noch der ein oder andere Punkt drin sein. „Die Jungs hängen sich rein, das ist in Ordnung, sagt Draisaitl.
DEL, Tabelle: 1. Eisbären Berlin 45/149:118/ 84, 2. ERC Ingolstadt 46/146:124/84, 3. Adler Mannheim 45/148:127/81, 4. Grizzly Adams Wolfsburg 46/152:108/79 ... 9. EHC München 46/107:112/65, 10. Iserlohn Roosters 46/126:139/65, 11. Krefeld Pinguine 46/115:134/63, 12. Kölner Haie 44/112:125/62, 13. Thomas Sabo Ice Tigers 45/108:140/49, 14. Hannover Scorpions 45/97:141/39.
47.Spieltag: Kölner Haie – Straubing Tigers (Fr., 19.05), Augsburger Panther – Eisbären Berlin, DEG Metro Stars – ERC Ingolstadt, Adler Mannheim – Iserlohn Roosters, EHC München – Hannover Scorpions, Thomas Sabo Ice Tigers – Hamburg Freezers, Krefeld Pinguine – Grizzly Adams Wolfsburg (alle Fr., 19.30) / 48.Spieltag: Hannover Scorpions – DEG Metro Stars, EHC München – Krefeld Pinguine, Iserlohn Roosters – Thomas Sabo Ice Tigers, Straubing Tigers – Hamburg Freezers, Grizzly Adams Wolfsburg – Kölner Haie (alle So., 14.30), Eisbären Berlin – Adler Mannheim (So., 19.05).

Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Do. 10.05.12
Mi. 09.05.12