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Ice Tigers: Ohne Stastny, spielerische Mittel und Torgefahr

Draisaitl-Team verliert 0:2 gegen Krefeld - 27.01. 22:06 Uhr

NÜRNBERG  - Nachdem die Thomas Sabo Ice Tigers im Laufe der Woche mit den Verpflichtungen der Düsseldorfer Marco Nowak und Patrick Reimer zwei gute Nachrichten für ihre Planungen zur neuen Saison vermelden konnten, folgte noch vor dem Anpfiff gegen die Krefeld Pinguine eine schlechte: Topstürmer Yan Stastny fehlte wegen muskulären Problemen im Aufgebot der Nürnberger. Ein wichtiger Grund für das 0:2 (0:1, 0:0, 0:1) gegen Krefeld.

Scott Langkow (rechts) im Krefelder Tor klärt in höchster Not gegen Nürnbergs Chris Collins.
Scott Langkow (rechts) im Krefelder Tor klärt in höchster Not gegen Nürnbergs Chris Collins.
Foto: Fengler
Scott Langkow (rechts) im Krefelder Tor klärt in höchster Not gegen Nürnbergs Chris Collins.
Scott Langkow (rechts) im Krefelder Tor klärt in höchster Not gegen Nürnbergs Chris Collins.
Foto: Fengler

Nach dem schon länger andauernden Ausfall von Eric Chouinard (Schultereckgelenkssprengung) wog Stastnys Fehlen doppelt schwer, merkte man den Nürnbergern doch schnell an, dass ihnen ohne ihre beiden Kreativköpfe auf der Mittelstürmerposition im Aufbau wenig Produktives gelang.

Die Ice Tigers suchten einen Spielrhythmus, fanden den roten Faden aber nicht so recht. Obwohl sich Shane Joseph als Center im ersten Sturm redlich mühte.

Insgesamt jedoch trug Krefeld seine Angriffe durchdachter vor und ging auch verdient mit der 1:0-Führung in die Kabine, die Herberts Vasiljevs bereits früh mit einem Handgelenksschuss erzielt hatte (5.). Nürnbergs beste Gelegenheit vor der ersten Pause hatte Chris Collins, der alleine durch war, aber von Krefelds Keeper Scott Langkow mit dem Schläger gebremst wurde (13.). Langkow bekam dafür zwar zwei Strafminuten, doch die Ice Tigers konnten die numerische Überlegenheit nicht nutzen.


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Nicht schlecht gespielt, aber vorne nichts getroffen: Die Ice Tigers haben am Freitag gegen Krefeld 0:2 verloren.

Am Spielverlauf und dem insgesamt mäßigen Niveau änderte die erste Unterbrechung wenig. Auch im zweiten Drittel fiel es Nürnberg sichtlich schwer, sich Chancen herauszuarbeiten. Einzig ein Lattenschuss des engagierten Ryan Bayda (24.) und eine doppelte Gelegenheit für Vitalij Aab und T.J. Kemp in Überzahl (37.) ließen kurz aufhorchen.

Der Rest blieb Stückwerk, weil die Nürnberger nicht zu flüssigen Kombinationen kamen. Vielmehr war der Fortbestand des 0:1-Rückstandes auch zur zweiten Erholungsphase glücklich, weil Patrick Ehelechner im Tigers-Kasten einige starke Paraden zeigte.

Nürnberg fehlten auch in den letzten 20 Minuten des Duells die spielerischen Mittel, um die soliden, aber insgesamt schmucklosen Krefelder zu knacken, für die Roland Verwey kurz vor Schluss mit dem 2:0 den Deckel drauf machte. Kein Durchsetzungsvermögen und schlechte Pässe vor dem Tor wurden von den Zuschauern am Ende mit Pfiffen quittiert.



Nürnberg: Ehelechner – Pollock, Leask; Kemp, Butenschön; Walter, Traynor – B. Leeb, Joseph, Collins; Aab, Barta, Frosch; Oblinger, G. Leeb, Bayda; Grygiel, S. Fischhaber, Ehliz / Krefeld: Langkow – Milo, Pavlikovsky; Akdag, Robar; Trepanier, Dück – Methot, Pietta, Blank; Vasiljevs, Ticar, Milroy; Verwey, Driendl, Hager; Shvidki, Ondrus, Endraß / SR: Brüggemann (Iserlohn) / Zuschauer: 3817 / Strafminuten: Nürnberg 4 (Barta, Aab je 2) plus 10 Oblinger – Krefeld 8 / Tore: 0:1 (4:30) Vasiljevs, 0:2 (57:16) Verwey.

Kein Freibier für die DEG-Fans

Das wollten die Fans der Kölner Haie den Erzrivalen aus Düsseldorf dann doch nicht gönnen: 200 Liter Freibier hatten die Kölner den Anhängern des rheinischen Konkurrenten als Wetteinsatz versprochen, sollte das Eishockey-Derby gegen die DEG Metro Stars morgen in Köln nicht ausverkauft sein.

Es steht fest: Die Arena in Köln wird mit mehr als 18500 Zuschauern restlos gefüllt sein. Und damit ist klar, dass die DEG-Anhänger ihr Bierchen selbst zahlen müssen. Ob die auf Altbier geeichten Düsseldorfer das von ihnen in der Regel nicht so geliebte gegnerische Kölsch tatsächlich konsumieren werden, muss sich noch herausstellen. 



Horst Dittmann und Florian Jennemann

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Kurzbeschreibung:
Die Nürnberg Ice Tigers sind ein Verein in der Deutschen Eishockey Liga DEL; seit Mai 2009 firmiert die Mannschaft unter dem Namen Thomas Sabo Ice Tigers. Hervorgegangen ist das Profiteam aus dem Eishockeycklub EHC 80 Nürnberg, der seit 2009 auch wieder als Stammverein fungiert. Heimspielstätte ist seit 2001 die Arena Nürnberger Versicherung. Die größten Erfolge waren bislang die erreichten Meisterschafts-Finalserien in den Jahren 1999 und 2007, in denen die Nürnberger jeweils an Rekordmeister Adler Mannheim scheiterten. Nach der Trennung von Headcoach Andreas Brockmann nach drei verlorenen Spielen zum Saisonauftakt 2011/12 werden die Ice Tigers seit dem 26. September 2011 vom ehemaligen Nationalspieler Peter Draisaitl trainiert.


Der Ice-Tigers-Kader in der Saison 2011/12

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12