|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Nach dem schon länger andauernden Ausfall von Eric Chouinard (Schultereckgelenkssprengung) wog Stastnys Fehlen doppelt schwer, merkte man den Nürnbergern doch schnell an, dass ihnen ohne ihre beiden Kreativköpfe auf der Mittelstürmerposition im Aufbau wenig Produktives gelang.
Die Ice Tigers suchten einen Spielrhythmus, fanden den roten Faden aber nicht so recht. Obwohl sich Shane Joseph als Center im ersten Sturm redlich mühte.
Insgesamt jedoch trug Krefeld seine Angriffe durchdachter vor und ging auch verdient mit der 1:0-Führung in die Kabine, die Herberts Vasiljevs bereits früh mit einem Handgelenksschuss erzielt hatte (5.). Nürnbergs beste Gelegenheit vor der ersten Pause hatte Chris Collins, der alleine durch war, aber von Krefelds Keeper Scott Langkow mit dem Schläger gebremst wurde (13.). Langkow bekam dafür zwar zwei Strafminuten, doch die Ice Tigers konnten die numerische Überlegenheit nicht nutzen.
Am Spielverlauf und dem insgesamt mäßigen Niveau änderte die erste Unterbrechung wenig. Auch im zweiten Drittel fiel es Nürnberg sichtlich schwer, sich Chancen herauszuarbeiten. Einzig ein Lattenschuss des engagierten Ryan Bayda (24.) und eine doppelte Gelegenheit für Vitalij Aab und T.J. Kemp in Überzahl (37.) ließen kurz aufhorchen.
Der Rest blieb Stückwerk, weil die Nürnberger nicht zu flüssigen Kombinationen kamen. Vielmehr war der Fortbestand des 0:1-Rückstandes auch zur zweiten Erholungsphase glücklich, weil Patrick Ehelechner im Tigers-Kasten einige starke Paraden zeigte.
Nürnberg fehlten auch in den letzten 20 Minuten des Duells die spielerischen Mittel, um die soliden, aber insgesamt schmucklosen Krefelder zu knacken, für die Roland Verwey kurz vor Schluss mit dem 2:0 den Deckel drauf machte. Kein Durchsetzungsvermögen und schlechte Pässe vor dem Tor wurden von den Zuschauern am Ende mit Pfiffen quittiert.
Nürnberg: Ehelechner – Pollock, Leask; Kemp, Butenschön; Walter, Traynor – B. Leeb, Joseph, Collins; Aab, Barta, Frosch; Oblinger, G. Leeb, Bayda; Grygiel, S. Fischhaber, Ehliz / Krefeld: Langkow – Milo, Pavlikovsky; Akdag, Robar; Trepanier, Dück – Methot, Pietta, Blank; Vasiljevs, Ticar, Milroy; Verwey, Driendl, Hager; Shvidki, Ondrus, Endraß / SR: Brüggemann (Iserlohn) / Zuschauer: 3817 / Strafminuten: Nürnberg 4 (Barta, Aab je 2) plus 10 Oblinger – Krefeld 8 / Tore: 0:1 (4:30) Vasiljevs, 0:2 (57:16) Verwey.
Das wollten die Fans der Kölner Haie den Erzrivalen aus Düsseldorf dann doch nicht gönnen: 200 Liter Freibier hatten die Kölner den Anhängern des rheinischen Konkurrenten als Wetteinsatz versprochen, sollte das Eishockey-Derby gegen die DEG Metro Stars morgen in Köln nicht ausverkauft sein.
Es steht fest: Die Arena in Köln wird mit mehr als 18500 Zuschauern restlos gefüllt sein. Und damit ist klar, dass die DEG-Anhänger ihr Bierchen selbst zahlen müssen. Ob die auf Altbier geeichten Düsseldorfer das von ihnen in der Regel nicht so geliebte gegnerische Kölsch tatsächlich konsumieren werden, muss sich noch herausstellen.

Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Do. 10.05.12
Mi. 09.05.12