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Judt zieht es nach Leipzig

Verteidiger startet Neuanfang in die Regionalliga - 20.06.2012 17:22 Uhr

Nürnberg  - Der beim 1. FC Nürnberg ausgemusterte Juri Judt ist bei der Suche nach einem neuen Verein fündig geworden. Der stille Profi zieht es vor, nach seinem Engagement beim Bundesligisten in der Nähe zur Heimat zu bleiben und nimmt dafür auch einen sportlichen Abstieg in Kauf. Beim Regionalligisten Red Bull Leipzig unterzeichnete er nun einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014.

Judt wechselt nun vom Club zu Red Bull Leipzig.
Judt wechselt nun vom Club zu Red Bull Leipzig.
Foto: Sportfoto Zink
Judt wechselt nun vom Club zu Red Bull Leipzig.
Judt wechselt nun vom Club zu Red Bull Leipzig.
Foto: Sportfoto Zink

Beim Club war der 25-jährige gebürtige Kasache in der abgelaufenen Saison nur noch Ergänzungsspieler und lief überwiegend bei den Regionalliga-Amateuren (14 Einsätze) auf. Judt galt zwar als taktisch diszipliniert und war auf vielen Positionen einsetzbar, ein qualitatives Alleinstellungsmerkmal fehlte ihm aber. In seinem vierten Jahr bei den Club-Profis hatte er lediglich noch in der Hinrunde gegen den VfB Stuttgart (2:2) und beim 0:4 gegen den FC Bayern München ein wenig Spielpraxis in der Bundesliga sammeln können, nachdem ihm zunächst Timothy Chandler und später Markus Feulner den Rang als Rechtsverteidiger abgelaufen hatten.


Bei den Sachsen startet er nun drei Klassen tiefer einen Neuanfang. Nach Fabio Coltorti, Adrian Mrowiec, Jeremy Karikari und Patrick Koronkiewicz ist Judt bereits der fünfte Neuzugang für den finanzkräftigen Viertligisten, der in der abgelaufenen Saison den angestrebten Aufstieg in die Dritte Liga verpasst hatte. Bei Red Bull Leipzig soll Judt als Außenverteidiger zum Einsatz kommen. 

jabs


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Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

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