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Kleeblatt: Das Luxusproblem einer Erfolgself

Wie baut Büskens Stammkraft Nehrig ein? - 15.02. 20:01 Uhr

FÜRTH  - Mike Büskens ist keiner, der sich an fußballerischen Floskeln festhält. Mit Plattitüden wie "never change a winning team" kann der Trainer der SpVgg Greuther Fürth gemeinhin nichts anfangen. Allzuviele Gründe, warum Büskens die Mannschaft im Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Ingolstadt umbauen sollte, drängen sich aber nicht auf.


"In Dresden waren wir alle schlecht": Rechtsverteidiger Bernd Nehrig sieht sich lediglich als ein Baustein im Fürther Erfolgspuzzle.
"In Dresden waren wir alle schlecht": Rechtsverteidiger Bernd Nehrig sieht sich lediglich als ein Baustein im Fürther Erfolgspuzzle.
Foto: Zink
"In Dresden waren wir alle schlecht": Rechtsverteidiger Bernd Nehrig sieht sich lediglich als ein Baustein im Fürther Erfolgspuzzle.
"In Dresden waren wir alle schlecht": Rechtsverteidiger Bernd Nehrig sieht sich lediglich als ein Baustein im Fürther Erfolgspuzzle.
Foto: Zink

Und diese Erkenntnis könnte einen Spieler treffen, der in den zurückliegenden vier Jahren in Fürth immer gesetzt war, wenn er nur halbwegs geradeaus laufen konnte. In den letzten beiden Partien musste Bernd Nehrig aber zwangsweise aussetzen. Im Pokalviertelfinale in Hoffenheim war er durch seine Ampelkarte vom Derbytriumph gegen den Club gesperrt, auch zuletzt beim 5:1-Kantersieg gegen Paderborn musste er wegen einer Gelbsperre zuschauen, die er sich beim wenig erbaulichen Liga-Wiederbeginn in Dresden (1:3) eingehandelt hatte. Dort lieferte Nehrig wie die gesamte Mannschaft nicht gerade seine beste Leistung ab, obendrein ließ der etatmäßige Fürther Schütze bei seinem Versuch vom Elfmeterpunkt auch noch die Chance ungenutzt, das Spiel in der Endphase nochmals spannend zu machen.

Gegen Hoffenheim und Paderborn ersetzte Stephan Schröck den Rechtsverteidiger und machte das so gut, dass sich nun ein erneuter Wechsel nicht wirklich aufdrängt. Zumal Edgar Prib auf der Schröck-Position vorne links durchaus passabel spielte und eine ganze Reihe gefährlicher Flanken schlug. „Ich muss die Trainingseindrücke diese Woche abwarten“, wollte sich Büskens zuletzt nicht festlegen, mit welcher Besetzung die Fürther auch in Ingolstadt ihren Lauf fortsetzen wollen.


„Der Erfolg der Mannschaft kann doch nicht an einem Spieler festgemacht werden. Wichtig ist doch nur, dass wir gewinnen“, siedelt Nehrig diese Personalie im Zusammenhang mit einem starken Kollektiv irgendwo zwischen Luxusproblem und unnötiger Diskussion an. „Es steigen nicht nur elf Mann auf und es werden nicht nur elf Mann Pokalsieger. Für diese Ziele brauchst du jeden Spieler.“

Ein Wechsel im Fürther Team ist ohnehin unumgänglich. Diesmal muss Innenverteidiger Mergim Mavraj in Ingolstadt eine Gelbsperre absitzen. Für ihn dürfte Asen Karaslavov einspringen, wenn nicht doch Nehrig zum Zuge kommt. Der hat schon alles gespielt, „bis auf Torwart und Innenverteidiger“, witzelte Nehrig. 



Florian Pöhlmann

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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.