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Natürlich, daneben aber spielen Beziehungen die Hauptrolle. Gerald Asamoah und Fürth, diese Liaison wäre in der Vergangenheit undenkbar gewesen.
Der Ex-Internationale war eines der Gesichter der WM 2006. Mit seinem breitgezogenen Leinwand-Lächeln versinnbildlichte der in Ghana geborene Stürmer die weltoffene Herzlichkeit des strahlenden deutschen Sommermärchens. Asamoah ist einer dieser Typen, die Fußball leben: mit all ihrer Kraft, mit jeder Faser ihres Körpers, mit dem rauen Charme eines Spiels, das Wochenende für Wochenende quer über den Planeten Milliarden in seinen Bann zieht.
Wenn so einer, der auf dem Rasen nichts mehr beweisen muss und sicherlich schon einige Notgroschen zurückgelegt hat, nun nach Fürth kommt, wird das mehrere Gründe haben. Für Asamoah ist es die Möglichkeit, sich im Spätherbst seiner Karriere noch einmal zu beweisen. Es dürfte selbst ihm schmeicheln, womöglich zu dem Mosaikstein zu werden, der im Erfolgspuzzle noch gefehlt hat.
Seine Verpflichtung spricht auch für die SpVgg Greuther Fürth als Verein. Die Integrität dieses finanziell äußerst solide wirtschaftenden Unternehmens hat sich in der Branche herumgesprochen, hier zählt ein Handschlag noch. Entscheidend wird aber Mike Büskens gewesen sein. Der Fürther Trainer hat zusammen mit Asamoah beim FC Schalke 04 gespielt und seinen alten Kumpel nie aus den Augen verloren. Nun wird diese Beziehung wieder aufleben.
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12