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Kommentar: Die Neuauflage einer alten Liebe

Warum Asamoah nach Fürth kommt - 10.01. 17:54 Uhr

FÜRTH  - Der Sport war seiner Zeit schon immer weit voraus. Sogenannte soziale Netzwerke, wie sie in unseren Tagen die Gesellschaft überziehen, sind im Fußball seit jeher von zentraler Bedeutung. Geld bleibt ein nicht wegzudiskutierender wirtschaftlicher Faktor.


Gerald Asamoah am Dienstag bei seinem ersten Training in Fürth.
Gerald Asamoah am Dienstag bei seinem ersten Training in Fürth.
Foto: Wolfgang Zink
Gerald Asamoah am Dienstag bei seinem ersten Training in Fürth.
Gerald Asamoah am Dienstag bei seinem ersten Training in Fürth.
Foto: Wolfgang Zink

Natürlich, daneben aber spielen Beziehungen die Hauptrolle. Gerald Asamoah und Fürth, diese Liaison wäre in der Vergangenheit undenkbar gewesen.

Der Ex-Internationale war eines der Gesichter der WM 2006. Mit seinem breitgezogenen Leinwand-Lächeln versinnbildlichte der in Ghana geborene Stürmer die weltoffene Herzlichkeit des strahlenden deutschen Sommermärchens. Asamoah ist einer dieser Typen, die Fußball leben: mit all ihrer Kraft, mit jeder Faser ihres Körpers, mit dem rauen Charme eines Spiels, das Wochenende für Wochenende quer über den Planeten Milliarden in seinen Bann zieht.

Wenn so einer, der auf dem Rasen nichts mehr beweisen muss und sicherlich schon einige Notgroschen zurückgelegt hat, nun nach Fürth kommt, wird das mehrere Gründe haben. Für Asamoah ist es die Möglichkeit, sich im Spätherbst seiner Karriere noch einmal zu beweisen. Es dürfte selbst ihm schmeicheln, womöglich zu dem Mosaikstein zu werden, der im Erfolgspuzzle noch gefehlt hat.

Seine Verpflichtung spricht auch für die SpVgg Greuther Fürth als Verein. Die Integrität dieses finanziell äußerst solide wirtschaftenden Unternehmens hat sich in der Branche herumgesprochen, hier zählt ein Handschlag noch. Entscheidend wird aber Mike Büskens gewesen sein. Der Fürther Trainer hat zusammen mit Asamoah beim FC Schalke 04 gespielt und seinen alten Kumpel nie aus den Augen verloren. Nun wird diese Beziehung wieder aufleben. 



Florian Pöhlmann

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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.