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Demnach wissen wir, dass alkoholfreies Bier viel besser als das Original mundet. dass ein erstes Treffen mit einer standesgemäßen Lebenspartnerin ausschließlich über Dating-Internetseiten mit Niveau funktioniert, und dass überall, wo die Formel 1 gastiert, das Glück dieser Welt zu Hause sein muss. Sagt wenigstens Bernie Ecclestone, und der muss es ja wissen.
In Bahrain, so verkündete es der Chefvermarkter der Formel 1 gestützt auf 81 Jahre geballte Lebenserfahrung, gebe es keinerlei Probleme. Die seien nur von den notorisch schlecht informierten Medien inszeniert worden. Keine täglichen Proteste gegen das Königshaus, kein intensiver Wunsch nach mehr Mitbestimmung, kein Drang nach politischen Reformen – alles Hasardeure, Tagediebe, an der Grenze zu Terroristen. Ecclestones Gutdünken nach gibt es etliche Länder, in denen das Demokratieverständnis längst nicht so ausgeprägt ist wie in Bahrain. Da kann er nur Nordkorea oder Syrien gemeint haben, die ja weltweit als Hort politischer Freigeister bekannt sind.
Lebenslange Haftstrafen für Aktivisten durch eigens installierte Schnellgerichte gehören da genauso zum Demokratieverständnis wie ein paar hübsche Folterungen am Rande der Rennstrecke: Die vor Pferdestärken und Testosteron nur so strotzende Formel 1 steht ja schließlich für reichlich Nervenkitzel. So etwas verbindet. Ecclestone hat das als einer der Wenigen erkannt. Das Geld, das der Rennzirkus und damit Ecclestone an der Spitze von den Machthabern einstreicht, spielt keine Rolle. Sagt uns wenigstens PR-Profi Ecclestone, und der muss es ja wissen.