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Unter fehlendem Spielwitz, Nerven- und Durchsetzungsschwäche litt der deutsche Handball schon zum Ende von Heiner Brands Amtszeit als Bundestrainer. Daran wird sein Nachfolger Martin Heuberger trotz allen akribischen Arbeitens so schnell nichts ändern. Kämpft er doch mit denselben Problemen wie die Legende Brand.
Die Bundesliga feiert sich als stärkste Handballklasse der Welt. Man sieht all die Größen auf der Platte, die nun dem Nationalteam das Leben schwer machen. Eben diese internationalen Stars sind es aber, die ungewollt die deutschen Talente daran hindern, zu Spielzeit zu kommen und Erfahrung zu sammeln.
Die Vereine wollen aus verständlichem Eigeninteresse nichts ändern. So beißt sich die Katze in den Schwanz – toller Liga-Handball, doch das Nationalteam als öffentlichkeitswirksames Zugpferd bleibt schwach. Daran wird Heuberger nichts ändern können.