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Lasse Sobiech ist nun Fürther

Dortmunder Innenverteidiger kommt ein Jahr - 01.06.2012 19:09 Uhr

FÜRTH  - Der nächste Neuzugang bei Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ist fix: Das „Kleeblatt“ und Borussia Dortmund haben sich auf einen Ausleihvertrag über ein Jahr für Innenverteidiger Lasse Sobiech (21) geeinigt.

Große, größer, Sobiech: Mit seinen 196 Zentimetern ist Lasse Sobiech, hier in der vergangenen Saison für den FC St. Pauli jubelnd, eine imposante Erscheinung. Der U21-Nationalspieler soll nun das Fürther Abwehrzentrum verstärken.
Große, größer, Sobiech: Mit seinen 196 Zentimetern ist Lasse Sobiech, hier in der vergangenen Saison für den FC St. Pauli jubelnd, eine imposante Erscheinung. Der U21-Nationalspieler soll nun das Fürther Abwehrzentrum verstärken.
Foto: dapd
Große, größer, Sobiech: Mit seinen 196 Zentimetern ist Lasse Sobiech, hier in der vergangenen Saison für den FC St. Pauli jubelnd, eine imposante Erscheinung. Der U21-Nationalspieler soll nun das Fürther Abwehrzentrum verstärken.
Große, größer, Sobiech: Mit seinen 196 Zentimetern ist Lasse Sobiech, hier in der vergangenen Saison für den FC St. Pauli jubelnd, eine imposante Erscheinung. Der U21-Nationalspieler soll nun das Fürther Abwehrzentrum verstärken.
Foto: dapd

Der „U21“-Nationalspieler war in der vergangenen Saison vom deutschen Meister an den Zweitligisten FC St. Pauli ausgeliehen und wird nun für ein Jahr bei der Spielvereinigung auflaufen. Der 1,96 Meter große Abwehrspieler sei der Wunschkandidat des Vereins gewesen, erklärte Präsident Helmut Hack zu dem Transfer. „Wir sind mit Lasse seit vielen Wochen in Kontakt. Es war sein ausdrücklicher Wunsch, nach Fürth zu kommen“, so Hack. Mit Sobiech habe man die Leistungsdichte im Kader weiter erhöht.

Sobiech hatte ab 2003 in Dortmund gespielt und war bereits in seinem letzten A-Jugend-Jahr in den Drittligakader der „U 23“ des BVB hochgeschoben worden, mit der er in seiner ersten Saison 32 Spiele bestritt. In der Meistersaison 2010/11 gehörte er zum Profikader, kam aber nicht zum Einsatz, sondern spielte meist in der in die Regionalliga West abgestiegenen „U 23“.

Parallel zu dem Sobiech-Transfer gab die SpVgg bekannt, dass für das Team von Trainer Mike Büskens ein weiteres Vorbereitungsspiel vereinbart wurde: Am 8. August (18.30 Uhr) gastiert der Neu-Bundesligist beim Landesligisten ASV Zirndorf. Der freie Dauerkartenverkauf für die erste Saison in der Fußball-Beletage beginnt am 14. Juli, Reservierungen sind laut Vereins nicht möglich. 



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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13