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„Das waren unglückliche Aussagen, das muss er noch lernen“, meint Büskens, der Grüns erstaunlich offene Einschätzung seines Fehlers, der zum 0:1 führte, kritisierte: „Fehler passieren, da muss er sich nicht jedesmal unters Fallbeil legen und kleiner machen, als er ist.“
Zumal die Fürther das Spitzenspiel gegen den direkten Konkurrenten am Ende ja höchst souverän mit 5:1 gewonnen hatten und die Kollegen mit ihren Toren Grüns Lapsus nach fünf Minuten schnell vergessen ließen. Es wäre wohl auch nicht viel mehr als nur eine Randnotiz gewesen, wäre Grün auch in dieser Spielzeit der Rückhalt gewesen, der er noch im letzten Jahr war. Nur patzte der 24-Jährige bereits zum Zweitligastart gegen Eintracht Frankfurt (2:3) und leitete zuletzt die 1:3-Niederlage im ersten Spiel nach der Winterpause in Dresden mit ein, als er einen folgenschweren Fehler beim Herauslaufen beging.
„Aber ich mach’ mir da keinen Kopf, ich spule mein Training ganz normal ab wie immer“, behauptet Grün, von dem bekannt ist, dass er selbst sein strengster Kritiker ist. Solche Fehler wie nun gegen Paderborn, als er einen von der Mittellinie getretenen Freistoß zunächst sicher aus der Luft pflückte, den Ball dann aber doch am Fünfmeterraum fallen ließ und Paderborns Torjäger Nick Proschwitz zum 0:1 einschoss, nagen an ihm, wie Grüns Zitate nach Spielschluss belegen. „Da kam dann schon noch der ein oder andere Spruch aus der Mannschaft“, verriet Grün beim gestrigen Hallen-Training, konnte aber schon wieder grinsen: „Da steh’ ich doch drüber.“
Die Szene hat Grün mit Torwarttrainer Günther Reichold eingehend analysiert. Wobei die Gründe für jeden offensichtlich waren. Grün wollte zwei Dinge auf einmal tun: einen Ball abfangen und möglichst schnell den Gegenangriff einleiten. „Grundsätzlich war die Absicht gut, nur die Umsetzung war das Problem“, konnte zumindest Büskens den Fehler launig kommentieren.
Mi. 23.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12